HSG Barnstorf/Diepholz II gegen Landesliga-Spitzenreiter: „Kein Gradmesser“

Haren in anderen Sphären

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Spielertrainer Malte Helmerking (beim Wurf) ist bei Handball-Landesligist HSG Barnstorf/Diepholz II der Dreh- und Angelpunkt. 70 „Buden“ hat der 28-Jährige schon auf seinem Konto stehen. Wie oft trifft er am Sonntag gegen den TuS Haren? ·

Barnstorf - Malte Helmerking brennt für sein Handball-Team, will stets den größtmöglichen Erfolg. Doch im Vorfeld des Heimspiels (Sonntag, 17 Uhr im Schulzentrum Barnstorf) gegen Landesliga-Spitzenreiter TuS Haren bremst der Spielertrainer der HSG Barnstorf/Diepholz II: „Ich bin nicht so blöd und nehme dieses Spiel als Gradmesser. Wir schenken nichts her, aber wir sind diesmal der Außenseiter“, sagt Helmerking.

Kein Wunder, denn der TuS Haren dominiert mit 19:1 Punkten die Liga derzeit nach Belieben. Besonders Kreisläufer Martin Giesen (71 Tore) und Mittelmann Stefan Sträche (114) knipsen bei Haren, als gäbe es kein Morgen mehr. Insgesamt werfen die TuS-Akeure in der laufenden Saison im Mittel 35 Tore pro Partie. Da wird es schwierig, die von Helmerking gebetsmühlenartig geforderten Gegentore bei maximal 25 zu halten. „Wenn wir das schaffen würden, wäre es natürlich eine echte Marke. Und wenn jeder an sein Limit geht, ist vielleicht sogar was drin“, sagt der HSG-Trainer. Dafür müsse aber eine Leistungssteigerung her, zuletzt hatte die HSG-Reserve nämlich nach fünf Spielen ohne Pleite mit 32:34 beim TV Dinklage verloren. „Ich erwarte eine Trotzreaktion. Bis auf die Leistung von Kevin Heemann waren das alles Nullnummern von uns“, erinnert Helmerking.

Die HSG-Spieler hatten gegen Dinklage kein Mittel dagegen gefunden, dass Helmerking in Manndeckung genommen worden war. „In den Spielen davor war das auch schon der Fall. Aber da haben wir klug reagiert, haben das Spiel breit gemacht und erfolgreiche Eins-zu-Eins-Situationen gefahren. Gegen Dinklage haben wir das nicht hinbekommen“, sagt der 28-Jährige. Aber egal, wie die Partie gegen Haren ausgeht, Helmerkings erstes Saisonfazit steht: „Das Team ist gereift, wir sind zusammengerückt. Was mich besonders freut, ist, dass wir in der Abwehrarbeit besser geworden sind. Aber auch jeder Einzelne hat sichtbare Schritte nach vorn gemacht. Ich bin vollends zufrieden.“ · wie

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