Ein Verein in Familienhand

Hans, Simon und Sören Peters beim SC Weyhe – eine erfolgreiche Kombination

Hans Peters (von links), Kapitän Sören Peters und Trainer Simon Peters
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Peters hoch drei: Betreuer Hans Peters (von links), Kapitän Sören Peters und Trainer Simon Peters haben Weyhe „fest in der Hand“.

Vater Hans Peters ist Betreuer, die Söhne Trainer (Simon) und Kapitän (Sören): Der SC Weyhe liegt also fast in Familienhand. Für Komplikationen sorgt das aber nicht – im Gegenteil. Die drei Peters‘ freuen sich, gemeinsam für den Bremer Landesligisten arbeiten zu können.

Weyhe – Irgendwie könnte man meinen, der SC Weyhe wird nach und nach von der Familie Peters unterwandert. Vor einigen Jahren kam Sören zum SCW und ist jetzt der Kapitän. Dann folgte Simon und wurde Trainer. Und Vater Hans ist der Betreuer des Teams. Aber das Gegenteil ist der Fall: Die Peters-Family tut den Weyhern gut, weil sie sich sehr für ihren Verein engagiert.

Bei Hans Peters ist der Einsatz deshalb so bemerkenswert, weil er sich Ende Oktober des vergangenen Jahres nach einem Herzinfarkt einer schweren Operation unterziehen musste. Das war nur wenige Tage nach dem verlorenen Landesliga-Derby beim TSV Melchiorshausen. Der 62-Jährige berichtet in der Nachschau aber, „dass mich der Wille, wieder mit meinen Jungs auf dem Sportplatz zu stehen, sehr angetrieben hat, um wieder gesund zu werden“.

Simon Peters ist der Chef von Vater Hans und Bruder Sören

Aber Peters senior ist keiner, der sich aufdrängt: „Bevor ich zu einem Verein gewechselt bin, wo meine Söhne schon waren, habe ich meine Jungs immer wieder gefragt, ob sie etwas dagegen hätten, dass ich eine Funktion übernehme. Sie waren eher froh, eine bekannte Person an ihrer Seite zu haben.“

Sportlich ist Simon als Trainer der Chef der beiden. Bruder Sören (28), der als Umzugshelfer arbeitet, aber noch seinen Master in der Logistikbranche macht, hat damit kein Problem: „Ich kann mit Simon als Trainer sehr gut umgehen. Es ist gut, dass er in Weyhe ist, weil er sehr viel Sachverstand hat. In der E-Jugend war er übrigens schon mal mein Coach.“

Vater Hans ergänzt: „Simon macht das als Trainer gut, und Sören ist ein guter Kapitän.“ Da ist der Familienfrieden ja gesichert, obwohl alle sagen, dass im privaten Kreis gar nicht mal so viel über Fußball oder den SC Weyhe geredet wird.

Sportliches und Privates wird getrennt

Simon (31) jedenfalls, der zusammen mit Harald Meyer für die erste Herren verantwortlich ist, ist froh, dass Daddy wieder an seiner Seite ist: „Er hat sich recht gut von seiner OP erholt. In meiner Zeit als Trainer der Stuhrer U17 war er schon mal als Betreuer an meiner Seite. Das hat damals schon gut geklappt.“

Alle bestätigen, dass sie Sportliches und Privates sehr gut trennen können. So scheute sich Simon vor einiger Zeit auch nicht, seinen Bruder gegen dessen Willen bei einem Testspiel mal auszuwechseln. „Sören ist ein Kämpfer und will immer spielen, aber er war leicht angeschlagen. Da musste ich handeln. Er war erst etwas sauer, hat mir das aber nicht nachgetragen. So soll es sein. Ich gebe zu, dass es natürlich etwas anderes ist, wenn man es im Sport mit Familienangehörigen zu tun hat. Aber bisher hat das gut geklappt.“

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