Korbballerinnen feiern nach 4:3-Finalsieg über Emtinghausen Landestitel / Heiligenfelde erkämpft sich Bronze

Hanne Brüning wirft Gessel zum Gold

Heimrecht eindrucksvoll genutzt: Der FC Gessel-Leerßen sicherte sich die Korbball-Landesmeisterschaft der Altersklasse 12/13. Zur erfolgreichen Mannschaft gehören (stehend v.l.): Sarah Ewert, Betreuerin Meike Tolle, Rika Wieczorek (davor), Neele Barlsen, Nina Dreyer, Pia Stolle, Christin Schröter, Hanne Brüning und Trainerin Anja Brüning sowie (vorn v.l.) Monique Hagenah, Marisa Kress, Mona Kastens, Marlene Wingenbach und Laura Koch.

Syke - (she) · Großer Erfolg für den Korbball-Bezirk Hannover-Nord: Bei den Landesmeisterschaften der Altersklassen 12/13 und 16/17 in Syke holten Gastgeber FC Gessel-Leerßen und der TSV Thedinghausen die Titel. Der TSV Emtinghausen (Silber) und der SV Heiligenfelde (Bronze) machten die starke Bilanz des Bezirks Hannover-Nord perfekt.

In der Altersklasse 12/13 hatte Gastgeber FC Gessel-Leerßen als Bezirksmeister wie erhofft die Qualifikation geschafft. Die Mannschaft von Anja Brüning und Meike Tolle sauste mit zwei Kantersiegen (10:0 gegen den TSV Ingeln-Oesselse und 9:0 gegen den TuS Jaderberg) geradezu durch die Vorrunde und war damit direkt im Halbfinale. Dort warf Gessel den TB Stöcken nach einer starken ersten Halbzeit mit 6:2 aus dem Rennen.

Doch so überlegen sich der FC bisher präsentiert hatte – die vielen Zuschauer in der Syker Olympiahalle durften sich auf ein überaus spannendes Finale freuen. Bezirkskonkurrent TSV Emtinghausen hatte sich mit einem beeindruckenden 9:0-Sieg im zweiten Semifinale ebenfalls viel fürs Endspiel vorgenommen. Zwar hatte das Brüning-Team in der Bezirksoberliga zweimal recht sicher die Oberhand gehabt – doch die vielen Zuschauer und das fast erreichte große Ziel sorgten zunächst für Nervosität auf beiden Seiten. Dafür verlief die Partie umso spannender. Nach einem engen Spielverlauf war es schließlich Hanne Brüning, die zehn Sekunden vor Schluss nervenstark den Ball zum entscheidenden 4:3 versenkte und dem Gastgeber damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte bescherte.

Nicht zuletzt die unzähligen Helfer, die den Mannschaften und dem Publikum eine überaus stimmungsvolle Veranstaltung beschert hatten, wurden damit reichlich belohnt.

Als Bezirks-Vizemeister in der Altersklasse 16/17 hatte sich auch der SV Heiligenfelde für die Landestitelkämpfe

▪ SVH 9:5 im

▪ kleinen Finale

qualifiziert. In der Vorrundengruppe punktete die Mannschaft von Mira Alms und Svenja Isensee sofort – und besiegte den Ovelgönner TV mit 13:11. Das zweite Spiel gegen den TuS Vahrenwald musste der SVH zwar knapp hergeben, doch in der Zwischenrunde bezwangen die Heiligenfelderinnen den SV Brake mit 12:8 sicher – und erreichten so über einen Umweg doch noch das Halbfinale. Dass hier der Bezirksmeister Thedinghausen und damit ein dicker Brocken wartete, war auch dem Heiligenfelder Trainerinnen-Team klar – schließlich hatten sie in der Bezirksoberliga zweimal verloren.

Noch bis zur Pause hielt der SVH passabel mit, doch am Ende verpasste der Bezirks-Vize das Endspiel durch das 6:13 deutlich.

So sollte es nun im „kleinen Finale“ wenigstens noch eine Medaille werden. Gegen den SV Gehrden machte Heiligenfelde erneut eine gute Figur. Schon zur Pause lag der SVH mit 6:2 vorn, am Ende stand es 9:5. Auch der SV Heiligenfelde hatte sich damit einen Platz auf dem Treppchen gesichert – und nicht nur einer glanzvollen Veranstaltung, sondern auch einer für den Korbball-Bezirk Hannover-Nord überaus erfolgreichen Saison das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Denn der TSV Thedinghausen sicherte dem Bezirk am Ende durch den 10:4-Finalsieg gegen den TuS Vahrenwald sogar noch die Goldmedaille. Damit gingen in diesem Jahr alle Landesmeisterschaften an Hannover-Nord – ein bemerkenswerter Erfolg für den größten niedersächsischen Korbball-Bezirk.

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