Handballer beraten am 8. April

Handball
+
Handball

Syke – Wie geht es weiter? Und geht es überhaupt weiter mit der aktuellen Saison? Brennende Fragen, die sich momentan nicht nur die Fußballer in der Region stellen (wir berichteten), sondern alle Sportler. Auch die Handballer. Die Präsidiumsmitglieder des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) wollen in Kürze versuchen, genau darauf Antworten oder zumindest erst mal Lösungsansätze zu finden. Am 8. April wird es deshalb, wie Präsident Stefan Hüdepohl in einer Verbandsmitteilung ankündigte, eine Online-Konferenz zum Thema Coronakrise und zum weiteren Vorgehen im HVN geben.

Dort soll dann über verschiedene Szenarien der Fortsetzung, der weiteren Aussetzung beziehungsweise einer vorzeitigen Beendigung des Spielbetriebs der Saison 2019/2020 beraten werden. Eine endgültige Entscheidung über das weitere Verfahren erwartet Hüdepohl aber nicht vor Mitte April.

Hüdepohl hofft auf einheitliche Regelung

Bis einschließlich 18. April geht in den Sporthallen nichts in Sachen Handball. Kein Training, keine Spiele. Dass der Betrieb dann wieder aufgenommen werden kann, zeichnet sich jedoch nicht ab. Eine Verlängerung der Zwangspause sei laut Hüdepohl nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich. „Ob und in welcher Form Wettbewerbe nach dem 18. April ausgetragen werden können, hängt im Wesentlichen von weiteren Maßnahmepaketen des Bundes und der Länder ab”, erklärt der Präsident. Er befinde sich im ständigen Austausch mit dem Deutschen Handballbund und Vertretern anderer Landesverbände. Ziel müsse eine bundesweit möglichst einheitliche Regelung sein.

Dem Vorstoß des Hessischen Handball-Verbands, der die Saison 2019/2020 bereits für beendet erklärt hatte, will sich Hüdepohl (noch) nicht anschließen.

Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof entwickle derzeit mit den Mitgliedern des Spielausschusses verschiedene Maßnahmenvorschläge – dabei geht es auch und vor allem um mögliche Auf- und Abstiegsregelungen, die bei einer vorzeitigen Beendigung der Saison greifen könnten. „Diese vor Mitte bis Ende April zu veröffentlichen, wäre nicht zielführend”, sagte Hüdepohl, „auch wenn wir den Vereinen gerne Planungssicherheit geben würden“.

In der aktuellen Krisensituation, die alle Lebensbereiche betrifft, müsse laut Hüdepohl jedoch „jeder Schritt gründlich bedacht sein, um nach der Krise möglichst schnell wieder zur Normalität zurückzufinden“.  mr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Whisky-Tasting im Bayerischen Wald

Whisky-Tasting im Bayerischen Wald

Deutschland älteste Strandkorb-Manufaktur im Portrait

Deutschland älteste Strandkorb-Manufaktur im Portrait

Fotostrecke: Werder verliert deutlich gegen Frankfurt

Fotostrecke: Werder verliert deutlich gegen Frankfurt

Unterwegs mit einem abgespeckten Slim-Bike

Unterwegs mit einem abgespeckten Slim-Bike

Meistgelesene Artikel

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

„An Aufgabe denke ich nicht“

„An Aufgabe denke ich nicht“

Barrier Herren 30 wollen in der Regionalliga „unter Bauchschmerzen“ antreten – Herren 65 des BTC ziehen aus Verbandsliga zurück

Barrier Herren 30 wollen in der Regionalliga „unter Bauchschmerzen“ antreten – Herren 65 des BTC ziehen aus Verbandsliga zurück

Trainings-Einschränkungen schon bald Geschichte?

Trainings-Einschränkungen schon bald Geschichte?

Kommentare