Mehrere Spieler krank oder angeschlagen

HSG Barnstorf/Diepholz hat Sorgen im Gepäck

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Steht der HSG Barnstorf/Diepholz nach einem Magen- und Darminfekt wieder zur Verfügung: Mannschaftskapitän Martin Golenia (r.). Er wird vor allem in der Abwehr gebraucht.

Barnstorf - Der ambitionierte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz hat in der vergangenen Saison durch ein 31:31 beim Elsflether TB die Meisterschaft verspielt. Auch diesmal könnte das Team von Coach Ulrich Adami im Titelrennen das Zünglein an der Waage spielen, denn der heimstarke Tabellenfünfte empfängt morgen um 17.15 Uhr den letztjährigen Vizemeister.

„Das ist ein extrem starker und unangenehmer Gegner, der sich in der Oberliga etabliert hat“, unterstreicht Barnstorfs Trainer Mario Mohrland. Die Vorbereitung auf die Partie verlief alles andere als optimal, denn aufgrund unterschiedlicher Infekte fehlten beim Training mehrere Akteure. So machten die Übungseinheit am Montag nur sechs Akteure mit. Laurynas Palevicius, Arunas Srederis, Cedric Quader und Raul-Lucian Ferent schlagen sich mit grippalem Infekt herum. Finn Richter und Martin Golenia, die aufgrund eines Magen- und Darminfekts gegen den TvdH Oldenburg ausgefallen waren, sind wieder dabei. Mohrland, der selbst Schüttelfrost hatte, hängt das nicht allzu hoch auf: „Das bringt die Jahreszeit mit sich – mit Infekten haben viele Mannschaften zu kämpfen.“ Angeschlagen sind auch Kreisläufer Ulf Grädtke (Mittelfußprobleme) und Kevin Heemann (Rückenprobleme). Und Mittelmann Saulius Liutikas macht eine Oberschenkelzerrung zu schaffen. Zum Aufgebot könnte Neuzugang Constantin Pasenau (zuletzt HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf) stoßen. „Der Pass ist unterwegs, die Spielberechtigung liegt vor“, teilte gestern Lasse Thiemann, Geschäftsführer der Handball BaDi gGmbH, auf Nachfrage mit.

Die Barnstorfer werden aber eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen, haben ja immer noch Nils Mosel, Tomas Lenkevicius und Malte Helmerking für den Notfall in der Hinterhand. „Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein, die Elsflether frühzeitig bekämpfen“, fordert Mohrland. Das klappte beim 27:19-Erfolg in der Hinpartie gut, allerdings traten die Gäste nicht in Bestbesetzung an.

In eigener Halle holten die Gastgeber bislang 11:3 Punkte, verloren nur gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (26:29) und knöpften dem Tabellendritten TSV Bremervörde beim 27:27 einen Punkt ab. Und beim Spitzenreiter Habenhausen unterlag der Tabellenfünfte nur mit 22:24. Der 38-jährige HSG-Coach hat zwar Respekt vor dem Elsflether TB, sagt allerdings: „Wir müssen zwei Punkte holen.“

Aus einer aggressiv arbeitenden Deckung wollen die Barnstorfer schnell nach vorn spielen. Mohrland hofft auf einfache Tore: „Unsere Stärken sind die erste und zweite Welle.“ Er weiß aber auch, dass der Titelanwärter zunächst einmal in der Deckung gefordert ist. Allen voran Tobias Meyer, der auf der Halbposition gegen den wurfstarken Linkshänder Christopher Santen Farbe bekennen muss. Ihr Handwerk verstehen auch Regisseur Florian Doormann, Rechtsaußen Ruven Rußler und Kreisläufer Chris Danielzik.

Auch Heiner Thiemann, Barnstorfs sportlicher Leiter, nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Wir müssen weiter als Jäger von Habenhausen auftreten.“ Kurzum: Einen Ausrutscher dürfen sich die Barnstorfer nicht erlauben.

mbo

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