Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz reist zur heimstarken HSG Schwanewede/Neuenkirchen / Finn Richter spielt künftig für die Zweite

Dag Rieken fordert: „Wir müssen vorn cleverer spielen“

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Zieht sich nach der Saison in die zweite Mannschaft zurück: Barnstorfs Linksaußen Finn Richter.

Barnstorf - Zwei Jahre und fünf Monate hatte der ambitionierte Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz kein Heimspiel in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle verloren. Doch das ist mittlerweile Geschichte, denn vor einer Woche unterlag der Tabellenzweite daheim überraschend gegen die HSG Delmenhorst mit 26:30. „Wir waren vom Kopf her nicht da. So können wir zu Hause nicht auftreten“, unterstreicht Barnstorfs Trainer Dag Rieken rückblickend.

Nicht nur die Torhüter Manuel Pauli und Jakob Kasperlik hatten einen schwachen Tag erwischt, auch Mittelmann Kamil Chylinski und Rechtsaußen Laurynas Palevicius blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Die vierte Saisonniederlage diesen vier Akteuren in die Schuhe zu schieben, wäre aber zu einfach, denn der Rest der Mannschaft bekleckerte sich auch nicht mit Ruhm. „Es hat die Körpersprache gefehlt. Wir waren in der Deckung nicht aggressiv genug. Im Angriff haben wir nicht konzeptionell und strukturell gespielt“, erläutert der 46-jährige B-Lizenz-Inhaber.

„Auf uns wartet eine

schwierige Aufgabe“

Morgen müssen sich die Gäste steigern, wenn sie sich um 16.30 Uhr beim Tabellenfünften HSG Schwanewede/Neuenkirchen vorstellen. Dank eines Last-Minute-Treffers von Kreisläufer Ulf Grädtke retteten die Barnstorfer im Hinspiel beim 21:21 einen Punkt. „Die Probleme lagen vorn, da haben wir zu wenig Spielwitz gezeigt“, weiß Rieken rückblickend. Personell hat sich im Vergleich zur Vorwoche kaum etwas geändert. Grädtke schlägt sich weiterhin mit einem grippalen Infekt herum, das trifft auch auf Manuel Pauli zu. Torhüter Donatas Biras und Laurynas Palevicius haben Schulterprobleme.

„Auf uns wartet eine schwierige Aufgabe, denn die HSG Schwanewede/Neuenkirchen gilt als heimstark“, sagt der in Wildeshausen wohnende Pädagoge. Die „Schwäne“ verfügen in Person von Mirco Ahrens und Rückraumakteur Mathias Fischer über eine starke linke Angriffsseite. Als Mittelmann zieht Matthias Ruckh die Fäden. Der Routinier spielt häufig den starken Kreisläufer Ole Harms an. Rieken setzt zunächst einmal die Hebel in der Defensive an: „Wir müssen in der Deckung aggressiv, bissig und beweglich sein.“ Auch vom Angriff fordert er eine Steigerung: „Wir müssen vorn cleverer und flüssiger spielen. Außerdem dürfen wir uns keine unvorbereiteten Würfe nehmen.“

Die Planungen für die Saison 2016/2017 gehen voran. „Mit allen Spielern ist gesprochen worden“, sagt Rieken. Der Ausstieg von Rückraumakteur Tobias Meyer (wechselt zum VfL Edewecht) steht schon seit einem Monat fest. Finn Richter zieht sich aus privaten Gründen in die Zweite zurück. Der 29-Jährige baut in Eydelstedt, will einiges in Eigenleistung bewerkstelligen. Bei Lukas Brenning ist die berufliche Situation noch unklar. Die Barnstorfer Verantwortlichen sehen besonders im Rückraum Handlungsbedarf. „Wir werden uns sinnvoll verstärken“, verrät Rieken, der bereits eine Zusage von einem Akteur aus der Oberliga hat. Den Namen kann er noch nicht preisgeben, da der Spieler es noch nicht seinem aktuellen Verein mitgeteilt hat.

mbo

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