Handball-Landesligist besiegt TV Gut Heil Spaden 28:21 / Starker Uhlhorn wehrt 23 Bälle ab

Sulingen macht die Schotten dicht

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Suchte gegen den TV Spaden den Körperkontakt: Sulingens Mittelmann Thomas Hammann (am Ball). Er trug sich beim 28:21-Erfolg einmal in die Torschützenliste ein.

Sulingen - Wille, Kampf und Einsatz stimmten: Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen bezwangen am Sonnabend vor 150 Zuschauern den TV Gut Heil Spaden mit 28:21 (11:9) und sammelten auf dem Weg zum Klassenverbleib zwei weitere Punkte. „Das hat richtig Spaß gemacht. Wir haben eine Super-Abwehrleistung gezeigt“, freute sich Sulingens Trainer Ingolf Semper über den sechsten Saisonsieg.

In guter Verfassung präsentierte sich Torhüter Gerrit Uhlhorn, der insgesamt 23 Bälle abwehrte. Er zeichnete sich bereits in der Anfangsphase aus, hatte Anteil an einer 5:1-Führung (9.). Bis zum 8:5 (17.) durch Julian Wilkens behauptete die Heimmannschaft ihren Vorsprung. „Bis dahin klappte das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr gut. Danach haben wir den Faden verloren, vorn einfach Bälle weggeworfen“, analysierte Semper. Die Folge: Die Gäste schafften mit dem Haupttorschützen Christian Gercken (6) den Ausgleich zum 8:8 (24.). „Der hat uns das Leben schwer gemacht“, lobte der 45-Jährige den Rückraumakteur. Der TuS-Coach stellte die Abwehr um. Das zahlte sich aus. Kurz vor der Pause traf ein gut aufgelegter Kreisläufer Jan Scharf (6/3) zum 11:9.

Nach dem Seitenwechsel deckten die Hausherren weiter aggressiv – Linkshänder Björn Meyer (5) erhöhte auf 15:11 (37.). Sekunden danach handelte sich Jannik Knieling die Rote Karte ein (dritte Zeitstrafe/38.).

Bis zum 16:12 (40.) blieb es beim Vier-Tore-Abstand, ehe die Spadener von einer Schwächephase profitierten und auf 15:17 (45.) verkürzten. Die Sulestädter fanden jedoch zurück in die Spur. Gerrit Uhlhorn parierte weitere Bälle – und über die erste und zweite Welle kamen die Gastgeber zu einfachen Toren. Mit einem 6:1-Lauf zogen sie entscheidend auf 23:16 (52.) davon. In den letzten Minuten bekamen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Den Schlusspunkt zum 28:21-Endstand setzte Jan Scharf.

mbo

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