Handball-Landesligist besiegt HSG Aller-Verden / Zu viele Chancen ausgelassen

36:34 – Tore satt in Sulingen

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Freuten sich nach dem 36:34-Erfolg über die HSG Verden-Aller über den siebten Saisonsieg des TuS Sulingen (von links): Thomas Hammann, Jan Scharf und Björn Meyer.

Sulingen - 70 Tore in 60 Minuten: 120 Zuschauer kamen am Sonnabend in der Edenhalle auf ihre Kosten, als Handball-Landesligist TuS Sulingen den Tabellensechsten HSG Verden-Aller mit 36:34 (19:15) bezwang. „Das war ein sicherer Sieg, aber wir sind zu fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen“, sagte Sulingens Trainer Ingolf Semper.

Bei den Gastgebern erwies sich Torhüter Gerrit Uhlhorn als Rückhalt, der mehrere Bälle abwehrte. Und im Angriff wussten die Rückraumakteure Björn Meyer (9) und Jannik Knieling (7/2) sowie Linksaußen Julian Wilkens (8) zu gefallen.

Semper nahm Umstellungen vor, begann mit Jan Scharf, Jannik Knieling sowie Björn Meyer in der zweiten Reihe und beorderte Malte Fallenbeck an den Kreis. Das funktionierte, denn die Sulestädter setzten sich von 4:1 (6.) auf 9:5 (15.) ab. „Danach haben wir vorn wieder Bälle weggeworfen“, monierte der 45-Jährige. So verkürzten die Gäste mit den beiden Haupttorschützen Lucas Konradt (16/8) und Tobias Albert (10) auf 9:11 (21.). Anschließend folgte beim Tabellensiebten eine gute Phase. Die Sulinger schlossen Spielzüge erfolgreich ab und spielten auch einige Male den freistehenden Mann an. So erhöhte Linkshänder Björn Meyer, der nach seiner zweiten Zeitstrafe in der zweiten Halbzeit (38.) nur noch im Angriff zum Einsatz kam, auf 17:10 (26.). „Danach haben wir vier Minuten wilde Sau gespielt“, ärgerte sich Semper über unnötige Gegentore zum 19:15-Pausenstand.

Nach dem Wechsel kämpfte sich die HSG Aller-Verden auf 22:23 (37.) und 24:25 (43.) heran. Die Hausherren setzten nach, bauten ihren Vorsprung auf 30:25 (49.) aus. Anschließend gingen die Verdener zur offenen Manndeckung über. Hier nutzte vor allem der Ex-Brinkumer Julian Wilkens seine Schnelligkeit aus. Spätestens beim 35:30 (56.) stand der siebte Saisonsieg vorzeitig fest. In den Schlussminuten verschenkten die Sulinger leichtfertig einen höheren Sieg. „Wir sind nicht clever genug“, monierte Semper. Er warf einen Blick nach vorn: „Die zwei Punkte geben uns etwas Sicherheit.“

mbo

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