30:23-Erfolg bei Aufsteiger HSG Mittelweser/Eystrup 

Sulingen erwischt Blitzstart und stürmt an die Spitze

Sulingens Samira Müller (r.) reißt vergeblich die Arme hoch: Christine Stukenborg von der HSG Mittelweser/Eystrup kommt frei zum Wurf. Sie steuerte zum 23:30 im Handball-Landesklassen-Duell gegen den neuen Spitzenreiter zwei Tore bei. - Foto: Westermann
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Sulingens Samira Müller (r.) reißt vergeblich die Arme hoch: Christine Stukenborg von der HSG Mittelweser/Eystrup kommt frei zum Wurf. Sie steuerte zum 23:30 im Handball-Landesklassen-Duell gegen den neuen Spitzenreiter zwei Tore bei. 

Eystrup - Keine Überraschung im Handball-FrauenLandesklassenduell zwischen der HSG Mittelweser/Eystrup und dem TuS Sulingen: Die Gäste setzten sich nach einer abgeklärten Vorstellung mit 30:23 (17:13) gegen den Underdog aus Eystrup durch und stehen dank des elften Sieges aus insgesamt 13 Spielen nun an der Tabellenspitze.

„Die ersten 15 Minuten waren ganz stark. Wir hatten immer wieder Antworten auf die gegnerische 5:1-Deckung und haben die entstandenen Freiräume konsequent genutzt. Zudem stand unsere Abwehr um Samira Müller sehr sicher. Mittelweser hatte in dieser Phase keine Chance“, freute sich TuS-Trainer Axel Seefeld über den Auswärtserfolg und sprach gleichzeitig die starke Anfangsphase der Gäste an. Bereits nach 15 gespielten Minuten führten die Sulingerinnen erstmals zweistellig – 14:4.

HSG-Coach Michael Vetter stimmte der Analyse seines Gegenübers zu und ergänzte: „Wir haben die erste Viertelstunde total verschlafen und in der Deckung keine Lösung gegen das routinierte Angriffsspiel von Marie Zimmermann gefunden. Danach haben wir Moral gezeigt und bis zur Pause aufgeholt. Wir müssen weiter an unserer Konstanz über eine längere Spielzeit arbeiten.“

Trotz der schwachen Anfangsphase kämpften sich die Gastgeberinnen zurück in die Partie. Dank einer überragenden Malin Köster im HSG-Tor, die insgesamt 22 Bälle parierte, führten die favorisierten Gäste zur Pause nur noch mit 17:13. Die Sulestädterinnen fingen sich nach dem Seitenwechsel jedoch wieder schnell und lagen in der 38. Minute beim Stand von 23:14 wieder aussichtsreich in Front. Zwar verkürzte die Heimmannschaft durch einen Treffer von der sechsfachen Torschützin Frederike Stukenborg noch einmal auf 18:23, doch die Gäste verwalteten ihren Vorsprung fortan souverän. Marie Zimmermann (9) und Marisa Knieling (5/1) sorgten mit ihren Treffern zum 27:19 und 28:19 für die endgültige Entscheidung in der 51. Minute.

„Auch wenn es ab und an eng schien, hatte ich zu keiner Phase das Gefühl, dass wir heute Punkte abgeben. Nun stehen wir auf dem ersten Tabellenplatz“, freute sich Axel Seefeld abschließend. 

bp

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