Bücken kämpft um den Bezirksoberliga-Verbleib / Für Stuhr steht viel auf dem Spiel

Habermann: „Der Heimvorteil ist unser größtes Plus“

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Baut am Sonntag auf die Unterstützung der Zuschauer: Bückens Jens Habermann. Er strebt mit seiner Mannschaft den Verbleib in der Tischtennis-Bezirksoberliga an. ·

Bücken - Wird die „Hölle von Bücken“ am Sonntag (10.00 Uhr) etwa zum entscheidenden Faktor in der Tischtennisrelegation zur Bezirksoberliga? Bückens Mannschaftsführer Jens Habermann hofft zumindest darauf: „Der Heimvorteil ist unser größtes Plus. Den müssen wir gegen den TV Stuhr und den RSV Hannover unbedingt in die Waagschale werfen. Unsere Fans hatten ja bereits erheblichen Anteil daran, dass wir in der Bezirksoberliga noch Achter geworden sind.“

Einzig auf Zuschauerunterstützung sollte der heimische MTV allerdings in drei Tagen nicht bauen. Dafür warten im TV Stuhr und dem RSV Hannover zu dicke Brocken auf das Team um Spitzenspieler Raimund Köster. Gerade Bezirksliga-Vizemeister TV Stuhr wäre in Bestbesetzung wohl kaum zu packen gewesen. Dumm nur, dass dem TVS ausgerechnet in der Relegation seine Nummer zwei Dariusz Piotrowski aufgrund einer Familienfeier in Polen nicht zur Verfügung steht.

„Das ist ein schwerer Schlag für uns. Ohne Dariusz sehe ich die Chancen höchstens bei 20 Prozent“, seufzt Stuhrs Spitzenspieler Klaus Krabbe. Besonders bitter für den TVS: Bei einem Scheitern könnten etliche Spieler Stuhr den Rücken kehren. Die Vater-Sohn-Kombination Klaus und Florian Krabbe wird mit dem TTSC 09 Delmenhorst sowie dem TSV Heiligenrode in Verbindung gebracht, und auch Volker Böhner könnte es mit Filius Marvin zum TSV Heiligenrode ziehen. „Das ist durchaus möglich“, bestätigt Klaus Krabbe. Stuhr spielt demnach nicht nur um den Aufstieg in die Bezirksoberliga, sondern auch um die Zukunft der Tischtennissparte. Eine knifflige Situation.

Wesentlich entspannter geht da schon der RSV Hannover in die Aufstiegsspiele hinein. „Wir haben ja nichts zu verlieren und können nur positiv überraschen“, freut sich der langjährige Diepholzer Christian Pfeil auf den Showdown. Besonders pikant: Ausgerechnet an seinem Ehrentag könnte sich Pfeil selber das schönste Geburtstagsgeschenk bereiten. „Das wäre schon nicht schlecht, am Geburtstag aufzusteigen“, schmunzelt der variable Angriffsspieler – bleibt aber die Ruhe selbst: „Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.“ · drö

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