Trainer Tamas: „Alles versucht“

TTBL: Werder verliert 2:3 in Mühlhausen - guter Steger reicht nicht

Weiße Weste: Bastian Steger gewann seine beiden Einzel, doch das reichte Werder nicht zum Sieg. Foto: WESTERMANN
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Weiße Weste: Bastian Steger gewann seine beiden Einzel, doch das reichte Werder nicht zum Sieg.

Mühlhausen - Ärgerliche Niederlage für den SV Werder Bremen in der Tischtennis-Bundesliga: Obwohl die Hanseaten beim Tabellenfünften PSV Mühlhausen keinesfalls enttäuschten, scheiterten sie am Ende haarscharf mit 2:3 und bleiben so auf dem vorletzten Platz kleben.

Trotzdem fiel das Fazit von Bremens Coach Cristian Tamas eher positiv aus: „Die Jungs haben alles versucht. Leider fehlte das nötige Quäntchen Glück.“ Kann man so sagen, da bereits im Auftakteinzel mehr drin gewesen wäre. 

Der zum Saisonende scheidende Brasilianer Gustavo Tsuboi begann zwar bärenstark und ging gegen Daniel Habesohn schnell mit 2:1-Sätzen in Führung, doch dieses hohe Niveau konnte er zum Leidwesen der Gäste nicht halten. Schlussendlich setzte sich Mühlhausens österreichische Nummer eins noch in fünf Durchgängen durch und brachte die Hausherren in Front.

Aber der SVW-Konter ließ nicht lange auf sich warten. Gewohnt kampfstark rang Bastian Steger in vier Sätzen Vize-Europameister Ovidiu Ionescu zum 1:1-Ausgleich nieder. Werder blieb also dran und wäre kurz darauf fast sogar in Führung gegangen.

Szöcs verliert hauchdünn

Doch eben nur fast: Trotz einer 2:1-Satzführung zog Bremens Rumäne Hunor Szöcs hauchdünn gegen Steffen Mengel den Kürzeren, sodass die Gastgeber wieder vorne lagen. Also musste es einmal mehr Steger richten. Nur mit einem Sieg durften die Grün-Weißen weiterhin vom zweiten Sieg in Folge träumen. 

Gesagt, getan: Wie bereits in der Vorwoche gegen Saarbrücken behielt Bremens Nummer eins die Nerven und hievte die Gäste durch seinen Dreisatztriumph über Habesohn ins Abschlussdoppel. „Basti hat absolute Weltklasse gespielt“, applaudierte Tamas - hatte anschließend jedoch weniger Grund zur Freude. Anders als noch gegen Saarbrücken fand das Bremer Duo Tsuboi/Szöcs gegen Ionescu/Lubomir Jancarik zunächst nicht in die Partie hinein und geriet flott mit 0:2-Sätzen in Rückstand.

Erst jetzt wachten die Hanseaten auf, rissen auch den dritten Durchgang an sich - aber vergebens. Da im vierten Satz kaum etwas zusammen lief, musste Werder nach rund drei Stunden knapp mit 2:3 passen.  

drö

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