Rehden strebt gegen Stade Dreier-Hattrick an / Brunn hat beim Gegner Abwehrschwächen ausgemacht

Guten Start in einen Traumstart veredeln

Zusammen mit Stefan Bernholt bildet Sebastian Lodter (li.) das Rehdener Innenverteidiger-Duo.

Kreis-Diepholz - REHDEN (mbo) · Zwei Spiele, zwei Siege: Klar, dass beim Fußball-Oberligisten BSV Rehden die Stimmung nach zwei Spieltagen gut ist. Vor allem der 1:0-Auswärtserfolg beim Regionalliga-Absteiger Goslarer SC hat dem Tabellenzweiten noch einen zusätzlichen Schub gegeben.

Morgen erwartet der BSV Rehden um 16 Uhr den Tabellen-17. TuS Güldenstern Stade, der mit zehn Gegentoren nach zwei Partien die schwächste Abwehr der eingleisigen Oberliga stellt. Für Rehdens Trainer Uwe Brunn zählt am Sonnabend nur ein „Dreier“: „Wir wollen den tollen Start vergolden und uns in der Tabelle oben festsetzen.“ Der 42-Jährige hofft, dass seine Schützlinge an die jüngste Leistung anknüpfen können: „Wir haben in Goslar sehr gut gespielt.“ Einziges Manko: Die Gäste schlugen aus einer Vielzahl an Chancen zu wenig Kapital. Nur Christian Schiffbänker versenkte den Ball im Tor.

Vermutlich beginnen die Gastgeber mit der gleichen Formation wie in Goslar. Da Lars Schiersand (beginnt nach einem Bandscheibenvorfall nächste Woche mit dem Lauftraining) und Manuel Meyer (Knochenhautentzündung am Adduktorenansatz) weiterhin ausfallen, vertraut der BSV-Trainer erneut den Innenverteidigern Stefan Bernholt und Sebastian Lodter. Uwe Brunn lobt die beiden Routiniers: „Sie haben in Goslar super gespielt und verstehen sich auch gut.“

Außerdem fehlen morgen beim letztjährigen Tabellendritten der Oberliga West Neuzugang David Pundt (Studienfahrt) und Stürmer Max Moormann (Meniskus-Operation). Welche zwei Akteure zum Aufgebot der Zweiten stoßen, das entscheidet der BSV-Trainer erst nach dem heutigen Abschlusstraining.

Uwe Brunn und Co-Trainer Marco Hegerfeld haben den Gegner beim 1:6 in Cloppenburg unter die Lupe genommen. Von einem Selbstläufer will der Ex-Profi nichts wissen, denn in der eingleisigen Oberliga sind alle Mannschaften stark. Natürlich hat Brunn aber Schwachstellen entdeckt: „Die Stader haben Schwächen in der Abwehr.“ Er hat aber auch Stärken ausgemacht: „Der Gegner steckt nicht auf.“ So bewiesen die Stader beim 4:4 gegen den FC Hansa Lüneburg eine „große Moral“, holten mehrere Rückstände (0:2, 1:3, 3:4) auf und freuten sich am Ende über einen Punkt.

Die Heimmannschaft will sich nicht nach dem Gegner (Gefahr droht bei Standard situationen) richten, sondern ihr eigenes Spiel durchdrücken. „Wir wollen den Ball schnell laufen lassen“, unterstreicht Uwe Brunn, der die Offensivkräfte Mehmet Koc, Sergej Dikhtiar, Christian Schiffbänker, Erdal Ölge und Alexander Burgardt in die Pflicht nimmt. Wichtig ist, dass die Hausherren ihre Möglichkeiten besser nutzen als zuletzt.

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