Werder 0:3 bei Angstgegner Bergneustadt / Falck verliert nach Satzführung

Gute Vorbereitung ist für die Katz’

Auch Werders Spitzenspieler Mattias Falck ging gestern beim Saisonauftakt in Bergneustadt leer aus.
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Auch Werders Spitzenspieler Mattias Falck ging gestern beim Saisonauftakt in Bergneustadt leer aus.

Bergneustadt – Es bleibt dabei: Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen kann beim TTC Schwalbe Bergneustadt einfach nicht gewinnen. Diesmal scheiterten die Hanseaten zum Saisonauftakt am Sonntag gleich mit 0:3 und warten so weiterhin auf den ersten Sieg beim TTC.

Entsprechend niedergeschlagen wirkte SVW-Coach Cristian Tamas: „Das hatten wir uns natürlich völlig anders vorgestellt. Dabei hatten wir extra die Bedingungen beim Training nachgestellt und auf den gleichen Tischen wie in Bergneustadt und auch mit den gleichen Bällen trainiert.“

Tja, half nur zum Leidwesen der Gäste nichts. Wobei mit der 0:3-Klatsche von Marcelo Aguirre im Auftakteinzel gegen TTC-Spitzenspieler Benedikt Duda schon zu rechnen war. Vielleicht nicht unbedingt in der Höhe, aber mit einem Bremer „Break“ zu Beginn konnte man nicht kalkulieren.

Wohl aber mit dem prompten Ausgleich durch Mattias Falck. Doch trotz einer 2:1-Satzführung fand der schwedische Vizeweltmeister eigentlich nie richtig zu seinem Spiel und musste gegen Alvaro Robles am Ende mit 6:11 im Entscheidungssatz passen. „Das war der Knackpunkt der Partie“, seufzte Tamas: „Diese unerwartete Niederlage konnten wir an diesem Tag nicht kompensieren.“

Stimmt. Obwohl Kirill Gerassimenko gegen Stefan Fegerl noch einmal alles probierte, hatte der Österreicher zumeist die bessere Antwort parat und machte in vier Sätzen alles klar.

Schlechter hätten die Grün-Weißen also nicht starten können, was Tamas auch gar nicht erst abzustreiten versuchte: „Gerade die Höhe der Niederlage schmerzt. Wir müssen das Spiel natürlich noch in Ruhe analysieren, aber das war schon ein klarer Dämpfer. Irgendwie kommen wir in Bergneustadt einfach nie zurecht. Ich weiß nur nicht, woran es genau liegt.“

Da trifft es sich ja gut, dass die Werderaner in der ersten Pokalrunde zwar erneut auf Bergneustadt treffen, diesmal jedoch an eigenen Tischen. „Da sollte es wesentlich besser laufen“, hofft Tamas auf eine deutliche Leistungssteigerung seiner Schützlinge: „Ich gehe davon aus, dass diese Niederlage eher ein Ausrutscher war. Die Jungs können es ja viel besser.“  drö

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