Nur Gustavo Tsuboi gibt Satz ab

Tischtennis-Bundesligist Werder Bremen fertigt Schlusslicht Jülich mit 3:0 ab

Keine Mühe: Florent Lambiet gab in seinem Einzel keinen Satz ab. Foto: WESTERMANN
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Keine Mühe: Florent Lambiet gab in seinem Einzel keinen Satz ab.

Bremen - Ungefährdeter Pflichtsieg für den SV Werder Bremen in der Tischtennis-Bundesliga: Mit 3:0 fegten die Hanseaten gestern den punktlosen Tabellenletzten TTC Jülich aus der Halle und setzten so ihren zarten Aufwärtstrend fort. Zwar rangiert der Deutsche Meister des Jahres 2013 unverändert auf dem vorletzten Platz, aber zumindest befindet sich Rang sieben wieder in Reichweite.

Und genau auf dem möchte Bremens Coach Cristian Tamas am Saisonende auch landen: „Zwei Punkte Rückstand sind ja aufholbar. Trotz unseres schweren Restprogramms bleibt das unser Ziel.“ Ein Ausrutscher gegen die überforderten Gäste hätte da natürlich nicht ins Konzept gepasst. Jülich präsentierte sich vom ersten Ballwechsel an als völlig Bundesliga-untauglich und war von einer Überraschung meilenweit entfernt.

Im Prinzip reichte Werder bereits eine Durchschnittsleistung, um den Absteiger zu deklassieren. Fast schon gelangweilt erteilte SVW-Spitzenspieler Bastian Steger im Auftakteinzel Robin Devos eine kostenlose Lehrstunde, und auch Florent Lambiet schoss Jülichs Nummer eins Martin Allegro ohne Satzverlust vom Tisch.

Bremens zum Saisonende scheidender Brasilianer Gustavo Tsuboi konnte dann frühzeitig alles klar machen, ließ sich zunächst jedoch erst bitten. Überraschend gab er gegen Dennis Klein den ersten Durchgang mit 9:11 ab, ehe auch Tsuboi endlich heiß lief. Ohne noch einmal in Schwierigkeiten zu geraten, machte er mit Klein kurzen Prozess und meißelte so den 3:0-Gesamtsieg in Stein.

Sehr zur Freude von Tamas: „Wir waren das bessere Team und haben die Partie vom Fleck weg dominiert. Eine Niederlage hätten wir uns gegen Jülich wirklich niemals leisten dürfen.“ Aber dazu kam es ja auch nicht. Als richtiger Gradmesser für das grün-weiße Formbarometer taugte der im Stile einer Hobbymannschaft auftretende Gast indes nicht. Wenn die Werderaner in zwei Wochen beim Tabellendritten TTC Schwalbe Bergneustadt antreten, dürften sie schon wesentlich mehr gefordert werden. Was Tamas aber natürlich klar ist: „Da wartet auf uns ein ganz anderes Kaliber. Nur wenn wir dort am absoluten Limit agieren, ist Bergneustadt zu gefährden.“ 

drö

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