Kreismeisterin im Drei- und Vierkampf / Gute Leistungen beim Bahnsportfest

Gurka räumt in Syke ab

Kreismeister: Die U 14-Dreikampf-Mannschaft des TuS Syke mit Lorenz Dierks (v.l.), Mattis Schwientek, Kian Mamarvar, Phillip Ruff und Lando Geffers.
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Kreismeister: Die U 14-Dreikampf-Mannschaft des TuS Syke mit Lorenz Dierks (v.l.), Mattis Schwientek, Kian Mamarvar, Phillip Ruff und Lando Geffers.

Syke – Kurzfristig hatten sich die Leichtathleten des TuS Syke bereit erklärt, als Ausrichter für die Mehrkampf-Kreismeisterschaften einzuspringen. Das Organisationsteam mit Johannes Keese und Melanie Meyer an der Spitze leistete ganze Arbeit. Die Titelkämpfe waren eine gelungene Veranstaltung von Athleten für Athleten.

Ganz sicher wussten die jungen Aktiven gar nicht, dass etliche Spitzenathleten vergangener Tage für sie im Hachestadion im Einsatz waren. Birte Hartje war sich nicht zu schade, stundenlang den Sand in der Weitsprunggrube zu harken. Mareike Witt kümmerte sich um die Werfer, der Sulinger Volker Nitsch fungierte als Starter.

Und dann war da auch Holger Geffers. Der Paralympics-Teilnehmer von 1996 trainiert mittlerweile beim TuS rund 30 Schüler/innen im Alter bis zu 13 Jahren. Etliche von ihnen, darunter auch Sohn Lando, zählten am Ende zu den Medaillengewinnern.

Auch Sigrun Steinmetz, erste Vorsitzende des TuS Syke, packte bei diesem ersten Bahnsportfest in Syke nach 29 Jahren Pause mit an. Und versprach: „Natürlich wird es im Hachestadion auch künftig wieder Leichtathletik-Wettkämpfe geben.“

Die Corona-Pandemie ließ sich in Syke nicht ganz ausblenden. Eine Siegerehrung mit Abstand – gewöhnungsbedürftig für die Zuschauer ebenso wie für die jungen Kreismeister, die sich ihre Medaillen selbst nehmen und umhängen mussten. Aufgrund der Coronafälle an Schulen der Gemeinde Stuhr hatten die Verantwortlichen des FTSV Jahn Brinkum und des LC Hansa Stuhr die Teilnahme etlicher Kinder vorsichtshalber zurückgezogen.

Trotz der kühlen Witterung gab es etliche sehr gute Ergebnisse, vor allem bei den U 14-Mädchen. Lena Isabel Gurka (W 13) vom TuS Varrel weihte die neue Hochsprunganlage mit überquerten 1,45 Metern ein, sprang zudem 4,40 Meter weit und wurde damit Kreismeisterin im Drei- und Vierkampf.

In Abwesenheit von Carolin Evers (Stuhr) und Lynn Michelmann (Asendorf), die zur Kadersichtung in Hannover weilten, sicherte sich Felicia Schütte (TSV Asendorf) den Titel im Dreikampf der W 12. Yfke Nordmeyer, der mit 4,37 Metern ein Riesensatz im Weitsprung gelang, gewann den Vierkampf.

In der U 12 bewiesen die Stuhrerin Lina Maditha Heidemann (W 11) und Carla Brüns aus Mellinghausen (W 10) im Hochsprung mit 1,30 beziehungsweise 1,20 Metern ihr Talent.

Bei den Jungen sicherten sich Kimi Fischer (TSV Mellinghausen) und René Meißner (TuS Sulingen) überlegen beide Titel in der M 13 beziehungsweise M 12. Johannes Wilhelm (LC Hansa Stuhr) verfehlte in der M 10 knapp die Kreisrekorde im Drei- und Vierkampf.

Durch die coronabedingten Einschränkungen im Wettkampfbetrieb gab es in dieser Saison nur wenige Startgelegenheiten für Langstaffeln. Die wohl letzte Chance des Jahres für ein Rennen über 3x800 Meter der U 14 nutzten die Brinkumerinnen Friedrike Pieper, Leonie Winkelmann und Fee Marie Leiko. Mit ihrer Zeit von 8:14,25 Minuten sorgten sie zum Abschluss der Wettkämpfe für ein Topergebnis.  el

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