32:31 bei Bremen/Hastedt II

Gums mit sechs Toren beim „dreckigen Sieg“ der HSG Stuhr

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Florian Peters warf zwei Tore, musste nach 43 Minuten aber wegen eines Schlags auf den Kehlkopf verletzt runter.

Bremen - Sven Engelmann atmete tief durch. „Das war einer dieser dreckigen Siege, die man mal braucht“, fasste der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Stuhr den 32:31 (13:14)-Erfolg bei der SG HC Bremen/Hastedt II zusammen: „Uns fehlte lange die Bindung zum Spiel. Die Einstellung hat zwar bei allen gestimmt, aber es lief zunächst nicht viel zusammen.“

Deshalb lagen die Gäste nach elf Minuten mit 2:7 hinten. Engelmann reagierte darauf mit einem Positionswechsel, beorderte Sven Knief in den Angriff und Meik Schäfer in die Abwehr – doch auch dies brachte nicht den gewünschten Effekt (5:11/17.). „Hastedt hat viele Tore über die schnelle Mitte erzielt“, monierte der HSG-Coach. Also wechselte er durch, brachte unter anderem Thorben Schierenbeck im rechten Rückraum. 

Zudem kam für den zu diesem Zeitpunkt „anscheinend übermotivierten“ Oliver Link an dessen alter Wirkungsstätte Florian Peters in die Partie. In dieser Konstellation lief es besser, und die Stuhrer arbeiteten sich mit vier Toren in Folge auf 9:11 heran (22.). Zur Pause belief sich der Rückstand nur noch auf ein Tor – auch dank des inzwischen eingewechselten Keepers Christian Kelle, der einige Bälle parierte.

Doch wie die erste Hälfte begann der zweite Durchgang aus HSG-Sicht dürftig – mit vielen verworfenen Angriffen (14:18/35.). Robert Gums trug aber mit einer starken Leistung und am Ende sechs Toren zur Wende bei, traf unter anderem zur 30:29-Führung (57.). Link überzeugte in der Schlussphase ebenfalls. Peters stand zu dieser Zeit nicht mehr auf dem Parkett, er war nach einem Schlag auf den Kehlkopf ausgeschieden (43.).

ck

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