Trainer Engelmann nach Leistungseinbruch geschockt – Brinkum verliert 23:25

„Es war Grütze“

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Christoph Schneider war in Osnabrück der beste Brinkumer Torschütze (7/3). Gebracht hat es allerdings nichts, weil das Engelmann-Team nach der Pause völlig den Faden verlor. ·

Brinkum - Die Brinkumer Handballer haben sich im Verbandsliga-Spiel gegen die HSG Osnabrück in einer halben Stunde alles eingerissen, was sie sich zuvor hart und diszipliniert erarbeitet hatten. Das Engelmann-Team unterlag trotz einer Vier-Tore-Führung zur Halbzeit mit 23:25 (13:9).

Dementsprechend schlecht sei die Stimmung hinterher in der Kabine gewesen, verrät Jahn-Trainer Sven Engelmann: „Ich konnte da direkt nach dem Spiel auch keine aufmunternden Worte mehr finden. Es war einfach Grütze, was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben.“

Dabei hatten sich die Brinkumer so viel vorgenommen. Unbedingt wollten sie Revanche für 25:26-Hinspielpleite nehmen. Und es ging gut los: In der zwölften Minute traf Brinkums Rückraumschütze Tim Kieselhorst bereits zum 6:1. Über 7:4 (21.) und 10:6 (25.) ging es nach Carsten von der Heydes Treffer mit 13:9 für Brinkum in die Halbzeit. Aus der Pause kamen die Jahn-Handballer allerdings mit ihrem zweiten Gesicht, der dunklen Seite. „Auf einmal schließen wir die Angriffe schlecht ab, spielen überhaupt nicht mehr auf den Punkt“, ärgert sich Engelmann: „Alles war weg, wir haben gar kein Handball mehr gespielt.“ Hinzu kam, dass die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs einige Strafminuten kassierten. Folgerichtig gingen die Gastgeber erstmals mit 16:15 in Front (39.). „Beim 17:19-Rückstand war es dann wieder etwas ausgeglichener, aber leider haben wir kein Profit aus den Zeitstrafen der Osnabrücker geschlagen“, so Engelmann. In den letzten 15 Minuten blieben die Brinkumer zwar immer an den Gastgebern dran, kamen aber nie näher als zwei Tore heran. „Die letzten Minuten plätscherten leider so dahin“, sagte der Coach, der die starke Leistung seines Keepers Aschkan Sadeghi hervor hob. Überhaupt gelte es, das Positive rauszuziehen: „Auch Spieler, die heute mit null Toren rausgegangen sind, müssen das möglichst schnell abhaken. Wir müssen uns nächste Woche gegen Varel-Friesland II freispielen. Einfach Handball spielen und erst später aufs Ergebnis schauen.“ · wie

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