Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen hat noch viel vor / Trainer Tamas und Manager Greber im Interview / Verhandlungen mit Chuang

Großes Ziel: Sprung ins Halbfinale der Champions-League

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Werders Manager Sascha Greber (r.) und Trainer Cristian Tamas (l.) wollen an die Euphorie von 2013 anknüpfen: „Ich spüre wieder die nötige Bissigkeit und Geilheit auf den Sieg.“

Bremen - Von Carsten DrösemeyerEin bewegtes Jahr 2013 liegt hinter Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Am 2.

Juni triumphierten die Hanseaten in Frankfurt im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft mit einem klaren 3:0 über den TTF Liebherr Ochsenhausen und holten so den Titel erstmalig an die Weser. Ganz so erfolgreich ging es anschließend allerdings nicht weiter. In der Champions-League erreichten die Grün-Weißen zwar das Viertelfinale, aber im Pokal scheiterte der SVW früh und hinkt als derzeitiger Fünfter auch in der Bundesliga den Erwartungen hinterher. Grund genug, Trainer Cristian Tamas und Manager Sascha Greber nach ihren Einschätzungen über ein turbulentes Jahr zu befragen.

Was überwiegt? Die Freude über die Meisterschaft? Oder die Enttäuschung über den suboptimalen Jahresabschluss?

Sascha Greber:Wir sind immer noch sehr stolz auf das Erreichte. Den Titel nimmt uns keiner mehr. Und auch in der jetzigen Saison lief ja nicht alles schlecht. Immerhin stehen wir im Viertelfinale der Champions-League und haben gegen Pontoise Cergy realistische Chancen auf das Halbfinale.

Cristian Tamas: Eben. Außerdem stellt der Meistertitel alles in den Schatten. Das ist etwas Einmaliges. Klar hinken wir in der Bundesliga unseren Erwartungen etwas hinterher. Aber das ist korrigierbar. Nur das Pokal-Aus schmerzt sehr.

In der Bundesliga rangiert ihr Team aber momentan hinter den Playoff-Plätzen. Sicherlich kein befriedigender Zustand...

Tamas:Bestimmt nicht. Allerdings hatten wir in der Hinrunde auch jede Menge Pech. Ich bin optimistisch, dass wir uns das nötige Quäntchen Glück wieder erarbeiten.

Greber: Wie mussten uns wohl erst an die Rolle des Gejagten gewöhnen. Aber noch haben wir alles in eigener Hand. Die Playoffs sind erreichbar.

Aber wie soll der Umschwung geschafft werden?

Tamas:Die Jungs haben begriffen, worum es geht. Sogar an den Feiertagen wurde hart trainiert. Ich spüre wieder die nötige Bissigkeit und Geilheit auf den Sieg. Das macht mir großen Mut.

Greber: Ich vertraue da ganz auf die glänzende Trainingsarbeit von Cristian.

Das Ziel bleibt also, den Titel zu verteidigen?

Greber:Davon braucht man als Fünfter nicht zu träumen. Erst einmal müssen wir unsere Hausaufgaben machen und in die Playoffs einziehen. Dann sehen wir weiter. Ein ganz großes Ziel ist es aber, erstmalig ins Halbfinale der Champions-League einzuziehen. Cergy ist zu packen.

Tamas: Ich möchte auch die Titelverteidigung nicht grundsätzlich abschreiben. Aber Sascha hat Recht, ein Schritt nach dem anderen.

Ein kleiner Ausblick. Bei Spitzenspieler Chi-Yuan Chuang läuft nach der Saison der Vertrag aus. Kann er gehalten werden?

Greber:Wir befinden uns in Verhandlungen.

Mit positivem Ausgang?

Greber:Es wird nicht einfach. Aber ich möchte jetzt noch keinerlei Prognosen abgeben.

Würde denn bei einem Abgang von Chuang, Werder immer noch zur Beletage zählen?

Tamas:Ein klares Ja. Wir haben immer wieder Lösungen gefunden, wenn uns Spieler verlasen haben. Mittlerweile zählt Bremen zu den besten Tischtennisadressen in Deutschland.

Greber: Und das haben wir uns hart erarbeitet. Wir gehören zu Recht zur Spitzengruppe.

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