Trainer Uwe Küpker denkt nicht über Klassenerhalt nach, sondern über den Sinn, in der Bezirksoberliga zu spielen

Große Ernüchterung, klare Erkenntnis: SCT ist „am Limit“

Michael Geisler hat das Training wieder aufgenommen, die Startelf ist aber noch kein Thema.

Kreis-Diepholz - TWISTRINGEN (csa) · Ist es noch wichtig, zu erwähnen, dass beim SC Twistringen Ernüchterung eingekehrt ist? Eigentlich nicht. Denn die gesamte Hinrunde in der Fußball-Bezirksoberliga war für den Aufsteiger ein einziges böses Erwachen.

Nur neun Punkte (bei noch einem ausstehenden Nachholspiel gegen Spitzenreiter Arminia Hannover) und der drittletzte Platz ist die Bilanz vor dem Start in die Rückrunde am Sonntag (14.00 Uhr) bei Germania Grasdorf.

Der Grund, weshalb doch erneut auf die Ernüchterung hingewiesen werden sollte, ist, dass aus ihr mittlerweile eine Erkenntnis erwachsen ist. Jedenfalls bei Trainer Uwe Küpker. „Wir betreiben einen hohen Aufwand und sind am Limit, das muss man einfach so sehen“, sagt der 50-Jährige. Und das Limit, also das maximal Machbare, reicht nicht, um in der Liga zu bestehen? „Damit“, erklärt Küpker, „wollen wir uns gar nicht befassen. Auf die Tabelle zu gucken, bringt uns nichts.“

Natürlich sei es denkbar, dass der SCT noch irgendwie auf den schon neun Zähler entfernten Nicht-Abstiegsplatz klettert. Und natürlich ist es möglich, dass am Ende der Saison „noch zwei, drei Clubs aus finanziellen Gründen die Reißleine ziehen“, so Küpker. Aber was dann? Eine weitere Saison in einer Liga, die der Trainer aufgrund niedriger Zuschauerzahlen und hoher Aufwendungen für „uninteressant“ hält? „Was willst du in einer dann noch stärkeren Klasse, wenn du wieder mit dem gleichen Kader antrittst und keine Verstärkungen nachlegen kannst?“, stellt Küpker die große Sinnfrage.

Die Antwort kann nur die Mannschaft geben, in dem sie zeigt, dass sie mehr als nur mithalten (und dann knapp verlieren) kann. Gegen die Germania aus Grasdorf, die das Hinspiel in Twistringen 3:0 gewonnen hatte, kann ein (Neu-)Anfang gemacht werden. Küpker plant dafür Veränderungen auf einigen Positionen im Team, weiß aber auch: „Die personellen Alternativen sind rar.“ Immerhin tasten sich die wieder im Training stehenden Michael Geisler, Oliver Schröder und Nils Kummer an die Mannschaft heran. „Aber für 90 Minuten Bezirksoberliga reicht’s bei allen noch nicht“, erklärt der Coach.

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