Beim 3:1 gegen Langenhagen findet sich Rehdens Offensiver ganz hinten wieder

Greves größte Schwäche ist seine Vielseitigkeit

Kreis-Diepholz - Von Arne HelmsREHDEN · Das 3:1 (1:1) des BSV Rehden gegen den SC Langenhagen sah sich Innenverteidiger Lars Schiersand am Samstag von der Tribüne der Waldsportstätten aus an. Neben ihm saß Jürgen Stoffregen, Neu-Coach des Fußball-Oberligisten ab dem 1. Juli. Die verbleibenden Wochen bis dahin benötigt Schiersand, um nach seiner Meniskus-OP wieder auf die Beine zu kommen. Die Frage ist nur, ob der 36-Jährige beim BSV überhaupt noch mal wieder ins Training einsteigt.

Das Thema Vertragsverlängerung nötigte Schiersand, die Krücken neben sich an die Sitzschale gelehnt, weiterhin nur ein Kopfschütteln ab. Nichts Neues. Dabei scheint Stoffregen auf den Routinier ebenso zu bauen wie auf Maarten Schops, der sich zu seiner Zukunft komplett ausschweigt.

Für den Belgier Schops agierte am Samstag Jannik Schilling im defensiven Mittelfeld. Überraschender war da schon der Ersatz von Schiersand. Als der OP-Termin des Abwehrrecken feststand, hatte Uwe Brunn den relativ kleinen, eigentlich offensiv denkenden Florian Greve in seine Pläne eingeweiht. „Florian ist halt ein Stratege, er kann überall spielen. Als Trainer kann man froh sein, so einen zu haben“, sagte Brunn nach 90 Minuten, die ihm neben einem schon zuvor verletzten Manuel Meyer (Rippenprellung) auch noch einen Sergej Dikhtiar mit Faserriss oder Zerrung beschert hatten.

Von daher ist es nicht ausgeschlossen, dass Greve im nächsten Spiel erneut rotiert. „Ein Jugendtrainer hat mal zu mir gesagt, dass es meine größte Schwäche ist, dass ich überall spielen kann“, erinnerte sich der 28-Jährige. Obwohl er das frühe 0:1 durch Marco Hansmann (8.) nicht verhindern konnte, überzeugte Greve gegen den Flughafenverein ebenso wie Nebenmann David Pundt und meinte nach Spielschluss im Hinblick auf Wackelkandidat Lars Schiersand: „Hoffentlich darf er nach meiner Leistung heute trotzdem bleiben.“ Da musste auch Greve grinsen.

Wenn es in der nächsten Saison wieder ernst wird, ist der Ex-Cloppenburger vor dem gegnerischen Tor gefragt. Das weiß er selbst. Denn die Offensivschwächen, die auch von Alexander Burgardts 1:1 (32.) nicht überdeckt wurden, kann Neuzugang Cüneyt Özkan (SV Meppen) nicht alleine beheben.

Immerhin traf mit Benjamin Belka am Samstag auch ein gelernter Stürmer noch ins Schwarze. Nach einer exakten Hereingabe von Mehmet Koc stupste Belka den Ball mit der Fußspitze zum 2:1 (68.) ins lange Eck. An der Entscheidung war Belka ebenfalls beteiligt. Denn Alex Burgardt durfte sein Strafstoßtor zum 3:1 (86.) nur bejubeln, weil Langenhagens Schlussmann Alexander Dlugaiczyk Rehdens Angreifer zuvor über die Klinge springen ließ.

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