Heiligenrodes Herren ungeschlagen

Grashoff nervenstark beim 9:5-Sieg über Arminia Hannover

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Heiligenrodes Stefan Schulz scheiterte zwar an Arminias bärenstarkem Christos Iliadis, siegte dann aber locker gegen Max Grote.

Heiligenrode - Der TSV Heiligenrode bleibt in der Tischtennis-Verbandsliga auch nach drei Partien ungeschlagen: Mit 9:5 zwangen Spitzenspieler Jan Mudroncek und Co. den SV Arminia Hannover in die Knie und bauten so ihr Punktekonto auf glänzende 5:1 Zähler aus.

Sehr zur Freude von TSV-Kapitän Andre Meyer: „Wir scheinen tatsächlich vor einer sorgenfreien Saison zu stehen. Gerade mit unserer mannschaftlichen Geschlossenheit lässt es sich momentan gut wuchern.“ Weiterer Pluspunkt beim TSV: Die neu entdeckte Doppelstärke nimmt langsam fast schon beängstigende Formen an. Gegen das Team aus der Landeshauptstadt glückte dem TSV gar ein makelloser 3:0-Auftakt. 

Zwar hatten dabei Jens Oehlmann/Meyer auch das Glück des Tüchtigen, als sie gegen Christos Iliadis/Cem Özden im Entscheidungssatz einen 7:9-Rückstand aufholten, doch das gehört zum Sport nun einmal dazu. Heiligenrode lag nach den Doppeln also scheinbar bereits auf der Siegerstraße, ließ es dann aber im ersten Einzeldurchgang etwas zu gemächlich angehen. 

Noch nicht im oberen Paarkreuz, wo Mudroncek Arminias Jungspund Max Grote in drei Sätzen „vernaschte“ und Routinier Stefan Schulz nur hauchdünn am bärenstarken Iliadis scheiterte – doch von den nächsten fünf Partien gingen satte vier in die Binsen. Und fast sogar alle fünf, da Jan Grashoff gegen Hannovers Nummer sechs Thorben Kühne im fünften Durchgang stolze vier Matchbälle in Folge abwehren musste, ehe er seinen 13:11-Sieg bejubeln durfte. 

Match stand auf der Kippe

„Beim Stand von 6:10 war Jan eigentlich schon mausetot. Aber er hat grandios gefightet“, lobte Meyer den Teamkollegen. Mit Recht. Vielleicht wäre das Match ohne den Erfolg von Grashoff endgültig gekippt, aber so sah es beim 5:5-Zwischenstand immer noch recht vielversprechend aus. Zumal Lehrer Schulz prompt Gäste-Frischling Grote eine kostenlose Lehrstunde erteilte und Heiligenrode wieder auf (Erfolgs-) Kurs brachte. 

Von diesem ließ sich der TSV nicht mehr abbringen. Ohne Satzverlust erkämpften nacheinander Oehlmann und Nieber die 8:5-Vorentscheidung, sodass Grashoff alles klar machen konnte. Gesagt, getan: Nach verlorenem ersten Durchgang fand Heiligenrodes Nummer fünf gegen Yuma Gao immer besser ins Match hinein und avancierte mit seinem Viersatztriumph zum Matchwinner – 9:5.

drö

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