Achtfacher Bezirksmeister glänzt über 200 Meter Schmetterling / Auch Frenkel stark

„Graf“ Hagner schwimmt bundesweit auf Platz eins

Jule Schriefer (Weyher SV) ist äußerst flexibel und holte in drei Lagen Gold. Foto (3): Schramme

Kreis-Diepholz - NIENBURG(mme) · Rundum zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge kehrte Trainerin Ute Sprecher-Odigie (Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen) von den Bezirks-Kurzbahnmeisterschaften im Stadionbad Hannover zurück. Sie hatte allen Grund zur Freude: Mehr als 30 Medaillen der Jahrgangswertung hatten ihre Aktiven im Gepäck, darunter allein 16 Goldstücke.

Für elf Rennen war Daniel Hagner gemeldet. Achtmal Gold und einmal Silber lautete die Medaillenausbeute des Elfjährigen. Und selbst beim letzten Auftritt ging ihm keineswegs die Puste aus. Schneller als jemals zuvor schoss Hagner als Freistilschwimmer durchs Wasser und schlug nach 1:11,45 Minuten an. „Eine super Sache“, kommentierte Trainerin Sprecher-Odigie diesen Sieg.

Noch glanzvoller fiel der Anschlag über die 200-m-Strecke aus. In nur 2:29,89 min war Hagner hier sämtlichen Konkurrenten des Jahrgangs 1999 davongeschwommen. Dieser Husarenritt beförderte ihn nicht nur in Hannover auf Platz eins, sondern bescherte ihm zugleich den dritten Rang in der nationalen Bestenliste. Noch weiter nach vorn kämpfte sich Hagner als Schmetterlingsschwimmer. Sein Anschlag nach sage und schreibe 3:09,59 min machte deutlich, dass es in ganz Deutschland augenblicklich keinen Elfjährigen gibt, der die 200-m-Strecke schneller schwimmt als er. Mit seinen Siegen über 100 m Schmetterling (1:23,34) und 200 m Lagen (2:54,92) nimmt Hagner auf nationaler Ebene die Plätze fünf und sechs ein.

Ebenfalls auf nationalem Level ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat Teamkollege Kevin Frenkel. Der Rückenspezialist gewann in Hannover alle drei Rennen über 50,100 und 200 Meter, wobei der Triumph über die mittlere Distanz in1:10,00 min zugleich den siebten Rang in der nationalen Bestenliste des Jahrgangs 1997 bedeutet. Sehen lassen können sich aber auch Frenkels Siege über 100 (1:02,49 min) und 200 m Freistil. „Über 200 Meter überraschte Kevin mit einer Wahnsinnsleistung von 2:18,81 Minuten“, zollte Sprecher-Odigie dem Dreizehnjährigen Respekt. Auch auf dieser Strecke nimmt er auf nationaler Ebene Platz sieben ein.

In der offenen Wertung wagte sich Christian Meyerholz vom TSV Bassum am weitesten nach vorn. Für die 50 Meter Schmetterling benötigte der 23-Jährige lediglich 26,71 Sekunden. Damit war er der viertschnellste aller Männer. Noch zwei Sekunden flotter rauschte er als Freistilschwimmer durchs Wasser. Sein Anschlag nach 24,67 Sekunden reichte in dieser Disziplin jedoch „nur“ für den fünften Rang.

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