Kreisläufer lässt Operations-Termin offen / HSG Barnstorf/Diepholz reist zum abstiegsgefährdeten Regionalligisten SV Beckdorf

Ulf Grädtke fällt mit Kreuzbandriss lange Zeit aus

Fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus: Barnstorfs Kreisläufer Ulf Grädtke.

Kreis-Diepholz - BARNSTORF (mbo) · Er bleibt der große Pechvogel der HSG Barnstorf/Diepholz: Ulf Grädtke. Erst pausierte der Kreisläufer wegen eines Knorpelschadens mehrere Wochen lang, und jetzt riss er sich im lädierten linken Knie das vordere Kreuzband. Das ergab eine ärztliche Untersuchung in Herford.

„Das muss auf alle Fälle operiert werden, vielleicht lasse ich es erst im Sommer machen, denn mein Studium geht vor“, unterstreicht der 25-Jährige. An Handball spielen ist vorläufig nicht zu denken, es kann sein, dass Ulf Grädtke dem Regionalligisten erst 2011 wieder zur Verfügung steht. Dennoch wird er das Gros der Spiele seiner Mannschaft verfolgen. So auch morgen, wenn sich der Tabellenfünfte um 19.30 Uhr beim SV Beckdorf vorstellt. Die Gäste können sich auf einen heißen Tanz einstellen, denn das Team von Coach Uwe Inderthal stemmt sich mit aller Macht gegen den Abstieg. Seitdem der wurfstarke Rückraumakteur Mario Allendörfer (kam Anfang des Jahres vom Bundesligisten HSG Wetzlar) mitwirkt, haben die Beckdorfer gut gepunktet und sich auf den elften Platz verbessert.

„Ich freue mich auf das Spiel, denn wir sind zurzeit gut in Tritt“, sagt Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz. Mit einer Serie von fünf Siegen in Folge haben die Gäste den Sprung für die künftige dritte Liga so gut wie geschafft. Dennoch wollen sie noch Punkte nachlegen.

Personell haben die Barnstorfer mit Tomas Lenkevicius (laboriert an einem Muskelfaserriss in der Wade) und Nils Mosel (Magen- und Darminfekt) zwei angeschlagene Akteure in ihren Reihen. Ihr Mitwirken entscheidet sich kurzfristig. Dafür ist Kreisläufer Lars Giesen nach überstandenem Magen- und Darminfekt wieder im Training.

Der letztjährige Vizemeister hat sich in den vergangenen Wochen gesteigert. Einen Sprung nach vorn gemacht haben die Nachwuchskräfte Jan-Eric Rechtern, Tobias Meyer, Martin Golenia und Lars Giesen.

„Wir wollen an die Leistung aus dem Spiel gegen die HG Köthen anknüpfen“, so Heiner Thiemann. Seine Mannschaft ist zunächst einmal in der Abwehr gefordert und hier besonders auf den Halbpositionen. Mit Stefan Völkers verfügt der SV Beckdorf über einen brandgefährlichen Shooter. Der Linkshänder erzielte bislang 191/26 „Buden“. Um ihn kümmert sich vermutlich Malte Helmerking. Auf der anderen Seite muss Sigitas Stropus gegen den 59-fachen Torschützen Mario Allendörfer Farbe bekennen. Gefahr droht aber auch durch den bulligen Kreisläufer Markus Bowe (125/31 T.) und den routinierten Linkshänder Till-Oliver Rudolphi (58 T.).

Die Barnstorfer können bei 29:17 Punkten frei aufspielen, denn der Druck liegt bei den Beckdorfern, die zum Siegen verdammt sind. Sie sinnen sicherlich auf Revanche für die 24:40-Pleite aus dem Hinspiel. Doch in der derzeitigen Verfassung der Gäste dürften sie es schwer haben.

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