Rehdens Trainer lobt Transfers / Bei Hannover 96 II Wiedersehen mit Kalinowski

Golombek begeistert von neuen Optionen

Wiedersehen: Rehdens Trainer Andreas Golombek (r.) tauscht sich vor dem Anpfiff gern mit dem gegnerischen Trainer aus – wie hier mit Hannovers Coach Christoph Dabrowski vor knapp einem Jahr in den Waldsportstätten. Der war zuletzt gesperrt, dürfte am Sonntag aber wieder eingreifen.
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Wiedersehen: Rehdens Trainer Andreas Golombek (r.) tauscht sich vor dem Anpfiff gern mit dem gegnerischen Trainer aus – wie hier mit Hannovers Coach Christoph Dabrowski vor knapp einem Jahr in den Waldsportstätten. Der war zuletzt gesperrt, dürfte am Sonntag aber wieder eingreifen.

Rehden – Irgendwie scheint die Regionalliga-Saison für Andreas Golombek jetzt erst loszugehen. Durch die jüngsten Verpflichtungen sieht sich der Chefcoach des BSV Rehden nun nämlich in der Lage, „so richtig trainieren zu lassen“, verdeutlicht der Fußballlehrer. Zuvor „mussten wir jeden Tag fast aufpassen, dass es bloß nicht zu sehr in den Zweikämpfen zur Sache geht.

Nicht, dass sich in diesem kleinen Kader noch jemand verletzt“. Inzwischen, durch die Transfers von Linksverteidiger Alexander Nandzik, Innenverteidiger Angelos Argyris und Stürmer Michael Seaton, „haben wir genug Leute – und die nötige Qualität. Da hat Friedrich Schilling wirklich gute Leute geholt“, lobt der 53-Jährige seinen Präsidenten. Ganz davon abgesehen, „herrscht jetzt bei uns Konkurrenzkampf. Und Konkurrenz belebt das Geschäft.“

Pierre Becken gesperrt, Bocar Djumo zurück

So treibt ihm selbst der Ausfall seines rotgesperrten Abwehrchefs Pierre Becken für das Auswärtsspiel am Sonntag ab 13.00 Uhr bei Hannover 96 II keine allzu tiefen Sorgenfalten auf die Stirn. Argyris könnte dessen Part in der Innenverteidigung übernehmen, der junge Serkan Temin sowieso. Auf der rechten Abwehrseite muss Rehden allerdings erneut ohne Marco Kaffenberger planen, der sich am Samstag beim Aufwärmen vor dem Heimspiel gegen den FC Oberneuland den Oberschenkel gezerrt hatte. „Sch. .  .“, entfuhr es „Kaffe“, „das hatte ich schon einmal. So etwas ist unglaublich bitter.“

Doch vielleicht erledigt Neuzugang Nandzik auf seiner für ihn ungewohnten Position wieder einen ähnlich guten Aushilfsjob wie gegen Oberneuland. „Hauptsache, ich spiele – egal, wo mich der Trainer aufstellt“, kommentierte der 28-Jährige seine Rolle mit einem in Fußballerkreisen nicht ganz so neuen Spruch, den die jeweiligen Übungsleiter aber ganz gern hören.

Ganz vorn hat Golombek hingegen die Qual der Wahl. Bocar Djumo drängt nach seiner abgebrummten Gelb-Rot-Sperre zurück in die Startelf, in der Michael Seaton nach seinem überzeugenden Debüt gegen Oberneuland gesetzt scheint. „An dem Jungen werden wir noch viel Freude haben“, ist sich Golombek sicher. Spannend bleibt für ihn die Frage, bei wieviel Prozent der 25-Jährige nach seiner langen Verletzung ist: Im März vorigen Jahres hatte er sich einen Syndesmoseriss zugezogen, Drittligist Viktoria Köln verlängerte trotzdem den Vertrag mit dem Jamaikaner.

Für die nächsten Tage kündigte Schilling sogar noch einen weiteren Offensivspieler an, es seien lediglich noch ein paar Formalitäten zu klären.

Ex-Rehdener Kalinowski der Älteste in Hannovers U 23

Auf Seiten der Hannoveraner gab es hingegen nur einen externen Neuzugang – und der ist den Rehdenern gut bekannt: Kevin Kalinowski, in der Saison 2018/19 für den BSV meist im Abwehrzentrum und danach zu Liga-Konkurrent VfB Oldenburg gewechselt, verließ jetzt die „Blauen“ und schloss sich der Zweitliga-Reserve an. „Ich hätte ihn auch gern wieder in Rehden gehabt, wir standen in Kontakt“, schildert Golombek, „aber er wollte wieder in die Heimat“, sagt er über den gebürtigen Hannoveraner. Beim 0:1 gegen Oldenburg spielte der mit 27 Jahren Älteste im Team nicht, und auch sein Trainer erlebte die Partie aus ungewohnter Perspektive: Weil Christoph Dabrowski am zweiten Spieltag nach Abpfiff der Partie gegen Atlas Delmenhorst (1:1) die Rote Karte gesehen hatte, musste er auf der Tribüne sitzen. Da es sich bei ihm aber um einen „Ersttäter“ handelt, sollte er am Sonntag wieder von der Seitenlinie aus coachen dürfen.  ck

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