Mehr Alternativen für Rieken beim schweren Spiel der HSG Barnstorf

Golenia und Quader wieder an Bord

Auskuriert: Martin Golenia und Cedric Quader stehen der HSG Barnstorf/Diepholz am Sonntag im Duell beim Oberliga-Dritten ATSV Habenhausen wieder zur Verfügung.

Bremen - Sie sind wieder da! Seit November hatten Martin Golenia und Cedric Quader der HSG Barnstorf/Diepholz gefehlt - Abwehrchef Golenia wegen eines ausgekugelten Fingers samt Knochenabsplitterung, Kapitän Quader sogar wegen eines Schlüsselbeinbruchs. „Jetzt ist aber alles wieder verheilt“, freut sich ihr Trainer Dag Rieken, der damit zwei Sorgen weniger hat, wenn er am Sonntag ab 17.00 Uhr mit seinem Handball-Oberligisten beim starken Tabellendritten ATSV Habenhausen antritt.

Während Golenia und Quader seit dem Start der Vorbereitung am 7. Januar wieder im Mannschaftstraining mitmischen, darf Lars von Kamp nach wie vor nur am Rand der Halle sein eigenes Programm abspulen: Der Linksaußen laboriert weiter an einer Entzündung der Muskulatur im Fußbereich. Mit Prognosen hinsichtlich einer Rückkehr hält sich Rieken inzwischen zurück: „Erst hieß es, dass Lars nach den Herbstferien wieder dabei ist, dann hatten wir auf die Zeit um Weihnachten gehofft. Es ist eben keine so eindeutige Verletzung“, schildert Rieken seufzend: „Wenn es ein Bänderriss gewesen wäre, hätten wir wenigstens Klarheit gehabt, dass er nach sechs Wochen wieder zurück ist.“

Ebenfalls nicht einsatzfähig sind neben dem langzeitverletzten Kamil Chylinski (Kreuzbandriss) dessen Rückraum-Kollege Stefan Beljic wegen seiner noch nicht abgeklungenen Leistenzerrung und der aufgrund seines Wechsels während der Saison gesperrte Winter-Neuzugang Oliver Born. Ob der am Dienstag im Training umgeknickte Mittelmann Saulius Liutikas auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Ansonsten hat der HSG-Coach alle Mann an Bord. Die A-Jugendlichen Piet Gerke und Jakub Anuszewski zählen ebenso zum Aufgebot wie Etrit Xhafolli, zuletzt bei Drittligist Northeimer HC unter Vertrag und wie Born seit Dezember im Team. „Wir müssen ihn aber natürlich noch besser in unsere Spielsituationen integrieren“, erläutert der 49-Jährige. Während des Testspiel-Siegs gegen A-Jugend-Oberligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und der Niederlage bei Verbandsligist TV Neerstedt im zweiten Vorbereitungsspiel sah das schon vielversprechend aus, „es war aber insgesamt noch Luft nach oben“, urteilt der B-Lizenz-Inhaber: „Wenn die Abläufe nicht besser funktionieren, werden wir gegen Habenhausen unsere Schwierigkeiten haben.“

Denn die vor allem in der Deckung bärenstarken Bremer galten schon vor der Saison neben dem OHV Aurich und dem VfL Fredenbeck als „prädestiniert für eine Top-Platzierung“, sagt der HSG-Übungsleiter über die drei Drittliga-Absteiger. Beim ATSV imponiert ihm das aus Olaf Abshagen und Daniel Sommerfeld bestehende Torhüter-Gespann ebenso wie der Rückraum-Linke Mirco Wähmann (81 Tore in den bisherigen zwölf Saisonspielen), dessen Bruder Björn (48 Treffer in elf Einsätzen), Fabian Rojahn aus dem rechten Rückraum und Rechtsaußen Hauke Marien (34 Treffer).

„Darüber hinaus hat die Mannschaft in Matthias Ruckh einen motivierten neuen Trainer und sich mit Fabian Rojahn und Lukas Feller nochmals gut verstärkt“, lobt der Pädagoge: „Habenhausen ist also der Favorit. Wenn wir da überraschen wollen, muss alles passen.“

Vor allem mahnt er zur Geduld in der Halle des „robusten und kampfstarken“ Gegners: „Wir müssen versuchen, ihre 6:0-Deckung auseinanderzuspielen, anstatt überhastet abzuschließen. Es wäre nicht gut, wenn wir uns gegen diese kompakte Mannschaft mit ihrer Drittliga-Erfahrung in Kleingruppen-Aktionen verzetteln. Wir müssen versuchen, uns unsere Räume zu öffnen“, fordert der HSG-Coach.  ck

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