2:1-Erfolg über Tündern beendet Sieglosserie

„Goldköpfchen“ Geisler erlöst Twistringen

Kopfsache: Michael Geisler (Mi.) wurde Twistringens Matchwinner.

Twistringen (dn) · Manchmal kann Fußball so einfach sein. Flanke Neumann, Kopfball Geisler – und die schwarze Serie des SC Twistringen in der Bezirksoberliga war Geschichte. Nach sechs Monaten und 22 Tagen.

„Das Tor war Gold wert in unserer Situation“, sagte der erleichterte Trainer Uwe Küpker nach dem 2:1 (0:0) über den HSC Tündern am Sonnabend. Dass es „nur“ gegen den Tabellenletzten ging, der in dieser Saison sogar erst einmal gewonnen hatte, störte in Twistringen freilich niemand, denn: „Gerade diese schmutzigen Siege sind die wertvollsten“ (Küpker).

Irgendwie hatte man von Beginn an das Gefühl, dass die sieglosen Tage an diesem Sonnabend enden würden. Die Hausherren zwangen Tündern bereits im ersten Durchgang fast über 45 Minuten in die eigene Hälfte. Dass der SCT nicht schon zur Halbzeit führte, lag hauptsächlich am eigenen Unvermögen: Nach 38 Minuten legte Tobias Cordes einen Freistoß nahezu perfekt über die Mauer. Tünderns Torhüter Bastian Kuska lenkte den Ball mit den Fingerspitzen an die Latte, und von der Linie sprang der Ball gleich drei Twistringern vor die Füße, doch Jannes Struß brachte das Kunststück fertig, den Ball aus einem Meter am Tor vorbei zu drücken. „Das passte zu unserer Situation“, meinte Küpker, der in der 53. Minute jedoch erlöst wurde. Dennis Neumann setzte sich auf Außen glänzend durch, bediente den freistehenden Geisler, und der Goalgetter köpfte den Ball zum 1:0 ein. „Und dann denkst auf einmal: ,Es geht doch‘“, beschrieb Küpker die Twistringer Gefühlslage nach der Führung.

In der 76. Minute glättete dann der eingewechselte Nico Timme mit einem platzierten Schuss von der rechten Seite Küpkers letzte Sorgenfalten. Der Anschluss der Gäste in der Schlussminute kam zu spät, und so konnte der SCT-Coach aufatmen: „Daraus werden wir positive Energie ziehen für den Abstiegskampf.“

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