Offensiv-Reservist war „Aufwand zu groß“

Gökhan Aktas in Rehden ausgestiegen

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Gökhan Aktas verließ den BSV Rehden.

Kreis-Diepholz - REHDEN · Das Kapitel Gökhan Aktas beim BSV Rehden ist beendet: Der Offensivmann, der sich dem Regionalligisten im Sommer angeschlossen hatte, bat Trainer Björn Wnuck unter der Woche darum, ihn ziehen zu lassen.

Das sportliche Ziel des in Bremen lebenden Deutsch-Türken ist bisher noch unbekannt – doch Wnuck ist sich sicher, dass der 22-Jährige bald einen anderen Verein findet. Nur beim BSV fand der neue Coach für ihn nicht so wirklich die passende Position. Auch sein Vorgänger auf der Trainerbank, Predrag Uzelac, hatte sie vergebens gesucht.

„Gökhan ist ein Super-Typ und hat sich immer tadellos verhalten. Aber er war verständlicherweise unzufrieden mit seinen Spielanteilen. Deshalb habe ich seinen Wunsch auch respektiert“, stellt Wnuck klar. Nach einem erneuten Gespräch hatte er Aktas erklärt, dass er in Rehden mittelfristig nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen wäre: „Er verfügt über ein gutes Pass-Spiel, keine Frage. Aber auf der Zehn kommt er an Kevin Artmann nicht vorbei, als Außenspieler war er mir noch ein bisschen zu langsam, und in der Doppel-Sechs zu offensiv.“

Aktas war zusammen mit Artmann, Torwart Milos Mandic und Verteidiger Dominic Krogemann nach der Insolvenz des FC Oberneuland zum BSV Rehden gekommen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen hatte es der Mittelfeld-Allrounder aber von Beginn schwerer, weil er sich nach seinem monatelangen Ausfall wegen eines Kreuzbandrisses mühsam wieder zu alter Form zurückkämpfen musste.

Die Rolle des Bankangestellten hatte der Fachabiturient klaglos hingenommen, „doch am Ende wurde ihm der Aufwand mit dem täglichen Training und den Fahrten von Bremen nach Rehden einfach zu groß“, schildert Wnuck. · ck

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