M*-Prüfung in Maasen mit großem Vorsprung gewonnen / Keitel-Haberhauffe überzeugt

Göhring und Stacy fliegen zum Sieg

Gleich zweimal wurde Lea Göhring (RFV Scharnhorst St. Hülfe Heede) als Siegerin von Gabriela Brauer (r.) auf den Hauptplatz geleitet. Im L-Springen siegte sie auf Stacy vor Klaus Runge (RFV Maasen-Sulingen) auf Farah Diba R.
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Gleich zweimal wurde Lea Göhring (RFV Scharnhorst St. Hülfe Heede) als Siegerin von Gabriela Brauer (r.) auf den Hauptplatz geleitet. Im L-Springen siegte sie auf Stacy vor Klaus Runge (RFV Maasen-Sulingen) auf Farah Diba R.

Maasen – In vollem Tempo über den Platz zu galoppieren und sich bei der Ehrenrunde so richtig den Wind um die Nase wehen zu lassen, gehört für Reiter und Pferde zu den schönsten Momenten auf einem Turnier. Corona-bedingt haben die Pferdesportler lange darauf verzichtet. Jetzt beim Sommerturnier des RFV Maasen-Sulingen wurde zur Freude der Aktiven wieder platziert. Auch einige Zuschauer waren erlaubt.

���Wie wir Siegerehrungen machen wollen, haben wir lange überlegt“, erklärte Vereinssprecherin Gabriela Brauer. „Am Ende haben wir uns dafür entschieden, die Reiter wie gewohnt zu Pferde einreiten zu lassen. So kam sich niemand zu nah.“

Gratuliert wurde auf Abstand und ohne Händeschütteln. „Wir sind auf Vorsicht bedacht, wollten aber so viel Normalität bieten wie möglich“, sagte Brauer. Es sei gut angekommen, habe sie vielfach gehört.

Gleich doppelt führte Lea Göhring eine Ehrenrunde an. Auf Stacy gewann die Reiterin des RFV Scharnhorst St. Hülfe Heede nach dem L-Springen auch die M*-Prüfung. 31 Paare hatten sich die die Starterliste der höchsten Springprüfung eingetragen. Göhring und die zwölfjährige Schimmelstute benötigten für ihre fehlerfreie Runde fast sechs Sekunden weniger als Michael Nowatschick (PSG Osterbinde). Gesattelt hatte der Zweitplatzierte die Captain Fire-Tochter Chelsy. Rang drei holte Philipp Kautz vom RFV Maasen-Sulingen auf dem Wallach Zidane de Semilly.

Über einen Heimsieg freute sich Anja Kreitel-Haberhauffe im Hauptereignis auf dem Dressurviereck. Mit dem siebenjährigen Trakener sicherte sich die Reiterin des RFV Maasen-Sulingen Platz eins in der M*-Dressur. Mit der Hannoveraner Stute Betty B gab es dazu Rang zwei. Mit insgesamt 60 Platzierungen, darunter sieben Siege, war der RFV Maasen-Sulingen fleißigster Schleifensammlerbeim eigenen Turnier.

Zwei Turniertage hatte der RFV Maasen-Sulingen auf der großzügigen Anlage angesetzt. 435 Reiter hatten 890 Startplätze reserviert und 710 Pferde genannt. „Die Startplätze wurden auch wahrgenommen“, beobachtete Gabriela Brauer: „Jeder ist froh, wenn er wieder los kann. Wer möchte nicht gern überprüfen, was das Training gebracht hat.“

Bei den Nachwuchsprüfungen habe sich der Verein etwas zurückgehalten. „Junge Reiter bringen ganz zwangsläufig mehr Personen mit, deshalb haben wir den WBO-Bereich etwas zurückgefahren.“ Ganz darauf verzichten habe der Verein nicht wollen. „Es ist wichtig, dass der Nachwuchs wieder rauskommt und wenn es nur für eine Prüfung ist“, so Bauer.

Wegen Corona kein Risiko einzugehen, hatte für den Verein bei allen Überlegungen Priorität. Die Umsetzung des Hygienekonzepts mit Abstandsregeln, Anwesenheitsnachweisen, Maskenpflicht in bestimmten Bereichen und mehr brachten einen erhöhten Arbeitsaufwand mit sich.

Alle hätten mitgezogen, freute sich Brauer über eine gute Unterstützung durch Helfer und Sponsoren. „Wir mochten die Firmen in der derzeitigen Lage kaum ansprechen, aber sie sind von selbst gekommen. Das ist klasse, dass sie in dieser Zeit so zu uns stehen“, bedankte sich die Pressesprecherin.

Von Sonja Rohlfing

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