Gleich fünf Spieler verlassen das Team

Großer Zoff beim SC Weyhe

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J. Berendt

Kreis-Diepholz - Von Arne Flügge. WeyheKreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Unterschwellig soll es schon länger gebrodelt haben – jetzt ist der Zoff beim SC Weyhe eskaliert. In Janis Berendt, Tim Eichhorn, Felix Eichhorn, Nico Eggers und Steffen Röpke sind gleich fünf Spieler beim Bremer Fußball-Bezirksligisten mit sofortiger Wirkung ausgestiegen. Zudem ist auch Julian Berendt nicht länger Betreuer der ersten Herrenmannschaft. Unstimmigkeiten mit Trainer Edu Yakan sollen der Auslöser gewesen sein. „Ich war mit der Arbeit von Julian Berendt als Betreuer nicht mehr einverstanden. Genauso wie mit den Leistungen von Janis. Das habe ich beiden in einem Gespräch mitgeteilt“, berichtet Yakan, der Janis Berendt zuletzt einige Male auf die Bank gesetzt hatte. „Ich habe ihnen gesagt, was ich von ihnen erwartet hatte und mir in Zukunft vorstelle.“ Beide hätten die Gründe des Trainers nicht akzeptieren wollen, „und dann hat sich das Gespräch hochgeschaukelt“, so der Coach.

Dass auch die anderen vier Spieler nachzogen, sieht Yakan in der Cliquenbildung begründet. „Die Jungs sind immer zusammen und haben sich dann gesagt: Wenn die gehen, gehen wir mit“, vermutet der Weyher Trainer.

Janis Berendt widerspricht dieser Version. „Ich bin ganz allein von mir aus gegangen, ohne andere zu beeinflussen“, sagt der 24-Jährige und erklärt, dass das Verhältnis zum Trainer bereits seit längerer Zeit gestört gewesen sei. „Es gab schon immer kleinere Dispute zwischen uns, weil Steffen und ich die Führungsspieler im Team waren. Und da wollte Edu die Hand drauf halten“, behauptet Berendt. Yakan, so der Fußballer, sei ein richtig guter Trainer und er wolle jetzt auch nicht im Streit gehen, „doch zwischenmenschlich passte es am Ende nicht mehr, und ich konnte einige sportliche Entscheidungen nicht nachvollziehen.“

Für Edu Yakan indes liegen die Gründe auf der Hand: „Der Spieler wollte hofiert und chauffiert werden. Das kannst du nicht machen, wenn die Leistung nicht stimmt“, so der Weyher Trainer. Spartenleiter Ralf Piel gibt seinem Coach Recht: „Ein Trainer muss auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen und einen Spieler auf die Bank setzen dürfen.“ Zudem habe der SC Weyhe die Fußballer nicht aus dem Verein geworfen. „Sie können gerne in der Zweiten oder Dritten spielen“, sagt Piel. Der Aderlass sei für das Konzept des SC Weyhe zwar nicht schön, „aber nur der Weggang von Steffen Röpke tut uns sportlich weh“, sagt Yakan: „Alles andere können wir kompensieren.“ Wenn vor dem Auswärtsspiel morgen (13.00 Uhr) bei der SVGO Bremen nicht auch noch Wilfried Adjei-Gyaw, Chris Plate, Georg Tylla, Christoph True und Florian Richter fehlen würden...

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