Bassums Schützen haben sich einen Namen in der Szene gemacht / Gevorgjan lobt Zusammenhalt

Start-Nr. 43: Gilde Stammgast im Bundesliga-Finale

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Die Bundesliga-Schützen der Sportgilde Bassum (von links): Albert Grieskamp, Günter Hettig, Valerij Samajlenko, Pierre Michel, Olena Kostevych, Sascha Sandmann, Antje Noeske, Trainer Michael Meinhard und Artur Gevorgjan. ·

Bassum - Die Bundesliga ist seit Jahren zu Gast in Bassum – wenn die Sportschützen zu ihren Luftpistolen greifen. Nachdem zunächst jahrelang der SV Bassum von 1848 die Fahnen für die Lindenstadt in der Bundesliga hochgehalten hatte, gab es nach dem Aufstieg der SSGi Bremen-Bassum gar lange zwei Mannschaften im Oberhaus des Deutschen Schützenbundes zu bestaunen. Mittlerweile firmiert die SSGi unter den Namen Sportgilde Bassum 98, gehört aber weiterhin zum Bundesliga-Inventar.

Die Gilde hat es geschafft, Stammgast beim Bundesliga-Finale der besten acht Mannschaften zu sein. Auch in diesem Jahr ist das Finale in Rotenburg an der Fulda in Griffweite – das Team um das Trainer-Duo Michael Meinhard und Artur Gevorgjan liegt derzeit mit 8:2 Punkten auf dem zweiten Platz der 1. Bundesliga-Nord.

Durch die Beständigkeit hat sich die Sportgilde mittlerweile Renommee verschafft in der professionellen Sportschießszene. Das belegt auch die Tatsache, dass Schützen mit Weltklasse-Niveau ihr Können in Bassum unter Beweis stellen. Mit Olena Kostevych (Ukraine) und Michael Nestruev (Russland) greifen gleich zwei Olympiasieger sowie mit Artur Gevorgjan ein mehrfacher Olympiateilnehmer für die Sportgilde zur Waffe.Auch die Teammitglieder Antje Noeske, Pierre Michel, Valerij Samojlenko, Günter Hettig, Sascha Sandmann und Albert Grieskamp nennen etliche internationale und deutsche Medaillen ihr Eigen.

Neben der sportlichen Extraklasse zeichnet sich die Gilde-Mannschaft vor allem durch das gelebte Teamplay aus. Viele Schützen kennen sich seit Jahren. Durch die jahrzehntelange Freundschaft zwischen Gevorgjan und Nestruev war es erst möglich geworden, dass der Ex-Olympiasieger in die Lindenstadt kam. „Für viele heißt dieser Sport nur: Wettkampf, Schießen und ab nach Hause. Für uns ist das Schießen aber wie ein zweites Zuhause“, sagte Coach Gevorgjan.

Bei aller zwischenmenschlicher Wohlfühlatmosphäre fehlt der Bassumer Sportgilde noch ein Erfolg: Ein Podestplatz beim Bundesliga-Finale. Die bisherigen Saisonleistungen lassen erahnen, dass die Zeit dafür in Kürze reif ist.

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