HSG Barnstorf/Diepholz hofft auf Torjäger

Gibt Jan Linné nach dem Training grünes Licht?

Torgefährlich an den Flügeln: Bastian Carsten-Frerichs (M.) von der HSG Barnstorf/Diepholz hat sich für das Duell mit Oberliga-Neuling TSG Hatten-Sandkrug einiges vorgenommen.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Wichtiges Heimspiel im Kampf um den Klassenverbleib: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz (13:19 Zähler) erwartet am Freitag um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle die TSG Hatten-Sandkrug (14:18 Punkte).

Wichtige personelle Frage: Kann Torjäger Jan Linné mitwirken? Der Leistungsträger weiß es noch nicht: „Ich möchte schon spielen, es ist mit meinem Fuß bereits besser geworden. Am Donnerstag werde ich trainieren und den Fuß belasten. 

Danach sehen wir dann weiter.“ Der 24-Jährige war vergangene Woche beim Abschlusstraining mit dem rechten Fuß umgeknickt, fiel verletzungsbedingt für die Partie beim VfL Fredenbeck (23:29) aus. Er ließ den Fuß vom Arzt röntgen und machte auch noch eine Ultraschalluntersuchung. Befund: Am Knochen ist nichts. Linné war auch noch beim Physiotherapeuten in Behandlung. Beim normalen Gehen hat er keine Probleme. Jetzt muss der Linkshänder das heutige Training abwarten.

Einige Ausfälle zu verkraften

„Jan spielt eine gute Saison, er fehlt uns. Ich hoffe, dass er dabei sein kann“, sagt Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Nicht zum Kader gehören die Rückraumakteure Arunas Srederis (Studium in Litauen) und Etrit Xhafolli (Viruserkrankung). Stefan Beljic hat nach einer Adduktorenzerrung erstmals wieder mittrainiert. Ob der Serbe bereits zum Aufgebot gehört, bleibt abzuwarten. Kreisläufer Cedric Quader (Achillessehnenbeschwerden - Spritze bekommen) und Kevin Heemann (Probleme mit dem Sprunggelenk) sind angeschlagen, wollen auf die Zähne beißen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Rieken weiß eines: „Wir brauchen die Punkte.“

Routinier Bastian Carsten-Frerichs sinnt auf Revanche für das 27:28 aus der Hinpartie: „Das ist ein wichtiges Spiel, das wissen wir alle. Wenn wir die Lockerheit haben wie in Fredenbeck und nicht verkrampft spielen, dann werden wir gewinnen. Fredenbeck ist abgehakt - jetzt kommt ein Vier-Punkte-Spiel. Vor allem haben wir richtig was gutzumachen gegen die TSG Hatten-Sandkrug. Da haben wir in der Hinserie schon zwei Punkte verschenkt.“ 

Der HSG-Coach beobachtete den Gegner beim jüngsten 32:32 gegen die SG Achim/Baden. Seine Erkenntnis: „Die TSG Hatten-Sandkrug verfügt über einen ausgeglichenen Kader.“ Dreh- und Angelpunkt beim Neuling ist Regisseur Andre Haake. Mit 97/30 „Buden“ ist er nicht nur bester Werfer bei den Gästen, sondern er setzt auch seine Nebenleute in Szene. 

Schlechte Erinnerungen an Hinspiel

Der starke Kreisläufer Till Schinnerer (61 Tore erzielt) profitiert von seinen Anspielen. Gefahr droht den Gastgebern auch von Rückraumakteur Jonas Schepker (83). Weiterer Aktivposten ist Linkshänder Mirko Menkens (41/9). Neuzugang Keno Lücken (31/4) versteht ebenfalls sein Handwerk. Der Rückraumakteur traf in der Hinpartie beim 28:27 siebenmal ins Schwarze.

An die Hinbegegnung in Sandkrug denkt Rieken nur ungern zurück: „Das war eine der schlechtesten Saisonleistungen von uns. Da haben wir einiges gutzumachen.“ Der 49-Jährige fordert: „Wir müssen konsequent und aggressiv decken. Außerdem gilt es, unsere Wurfquote zu verbessern.“ Er weiß allerdings, dass sich seine Schützlinge in den vergangenen Wochen verbessert haben. Das zeigten sie beim 32:17-Erfolg über den TuS Rotenburg. Rieken rechnet diesmal mit erheblich mehr Widerstand des Aufsteigers: „Das wird eine enge Kiste.“

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