Topschütze trainiert Bundesligisten SSGi Bremen-Bassum / Zum Start geht’s nach Berlin

Gevorgjan doppelt gefordert

Artur Gevorgjan trainiert jetzt den Luftpistolen-Bundesligisten SSGi Bremen-Bassum.

Kreis-Diepholz - BASSUM (tau) · Am Wochenende stehen die ersten Begegnungen in der Luftpistolen-Bundesliga ins Haus. Die SSGi Bremen-Bassum reist zum Auftakt in die Bundeshauptstadt und trifft dort auf den SV Kriftel sowie auf das Team von Gastgeber Olympia Berlin.

Die bisherige Trainerin Inge-Lore Behrens zog sich aus persönlichen Gründen von der regelmäßigen Betreuung des Bundesliga-Teams aus zeitlichen Gründen zurück und wird der Mannschaft nur noch ab und an mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihre Tätigkeiten teilen sich zukünftig Artur Gevorgjan für den Bereich Training und Mannschaftsaufstellung sowie Sportleiter Thomas Bremer für die Organisation. Die Zielsetzung hat sich jedoch nicht geändert. „Das Viertelfinale ist unser Minimalziel. Und dies möglichst nicht als Vierter der Vorrundengruppe Nord“, gibt Bremer die Marschroute vor.

Dabei kann er fast auf das gleiche Personal wie in der vergangenen Saison zurückgreifen. Außer Sven Freier, der sich beim Ligakonkurrenten Fahrdorf einer neuen Herausforderung stellt, ist der Kader unverändert. Der an Position eins gesetzte Russe Michael Nestruev wird der SSGi dank eines Dauervisums voraussichtlich bei allen Wettkämpfen zur Verfügung stehen. Weiterhin im Kader stehen der Routinier Artur Gevorgjan sowie Sascha Sandmann, Pierre Michel, Albert Grieskamp, Antje Noeske und Günter Hettig.

Die Samstag-Begegnung gegen Kriftel wird sicherlich für den Verlauf der weiteren Saison vorentscheidend sein. „Ein Sieg gegen die Hessen wäre eminent wichtig“, beschreibt der Sportleiter die Brisanz dieses Wettkampfs. Bis auf Albert Grieskamp, der sich im Urlaub befindet, kann Gevorgjan personell aus dem Vollen schöpfen. Die Mannschaftsaufstellung wird er nach dem Abschlusstraining festlegen. Nach den Setzlisten-Ergebnissen sind die Bassumer leichte Außenseiter.

Auch gegen den Gastgeber ist der Ausgang völlig offen. „Gegen Berlin waren das in den vergangenen Jahren immer ganz knappe Geschichten“, fiebert Thomas Bremer diesem Wettkampf entgegen. „Leider müssen wir am Sonntag auf Günter Hettig verzichten, der aus familiären Gründen passen muss. Aber ich bin optimistisch, dass wir mit mindestens einem Erfolg aus der Bundeshauptstadt zurückkehren“, zeigt sich Thomas Bremer zuversichtlich.

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