Gestern Abend 24:39-Klatsche gegen Habenhausen / Standpauke von Engelmann

Brinkum kommt unter die Räder

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Brinkums Carsten von der Heyde (am Ball) ging gestern Abend leer aus

Brinkum - Trainer Sven Engelmann war gestern Abend restlos bedient. In der ersten Runde des BHV-HVN-Pokal kam der FTSV Jahn Brinkum böse unter die Räder. Der Handball-Verbandsligist kassierte gegen den Liga-Konkurrenten ATSV Habenhausen II eine 34:39 (15:18)-Klatsche und bot dabei vor allem in der zweiten Halbzeit eine indiskutable Leistung. Drei Tage vor dem Saisonauftakt am Sonntag (16.00 Uhr) in eigener Halle gegen Aufsteiger TuS Haren war das ein ganz bitterer Rückschlag. Und da die Mannschaft bis Sonntag nicht mehr zusammen kommt, gab’s von Engelmann noch nach der Partie eine heftige Standpauke. „Danach gehen wir ein Bierchen trinken, um das Spiel aus den Köpfen zu bekommen“, kündigte der 48-Jährige an.

Dabei lief es gestern Abend zunächst noch gut. Brinkum ging in der zehnten Minute mit 5:1 in Führung. Dann kam aber Sand ins Getriebe, „weil wir den Gegner auf die leichte Schulter genommen haben“, haderte Engelmann. Habenhausen glich zum 6:6 erstmals aus (14.). Bis zum 14:14 (25.) hielt Brinkum die Partie zwar noch offen, „dann haben wir uns aber überlaufen lassen“, berichtete Engelmann. Die Quittung: Habenhausen ging zur Pause mit 18:15 in Führung.

Wer nun gedacht hatte, die Brinkumer würden sich in Durchgang zwei noch einmal aufbäumen und versuchen, die drohende Niederlage zu verhindern, der sah sich getäuscht. „Es wurde sogar noch schlimmer“, knurrte Jahn-Coach Engelmann, „in der zweiten Halbzeit ist bei uns der Faden komplett gerissen“.

Das lag daran, dass die Gastgeber zu viele Gegenstöße des Gegners zuließen und selbst die Bälle „nur weggeschmissen haben“, wie es Engelmann nannte. In den ersten acht Minuten nach der Pause gelang Brinkum somit kein Tor, Habenhausen dagegen traf nach Belieben, so dass beim 15:24 (38.) der Traum der Jahn-Sieben vom Einzug in die nächste Pokalrunde endgültig ausgeträumt war. Am Ende gab’s dann gar eine 24:39-Packung.

Neben insgesamt 27 verworfenen Bällen ärgerten Trainer Engelmann besonders die vielen technischen Fehler. Genau 26 (!) waren es an der Zahl – gegen Aufsteiger Haren muss das am Sonntag dringend abgestellt werden.

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