Burgardt fällt lange aus

Gereifte Rehdener brennen auf Revanche gegen Goslar

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Abwehrchef und gefährliche Anspielstation bei Standards: Rehdens Innenverteidiger Stefan Heyken (2.v.l.) gilt als Stütze des BSV Rehden. Sein morgiger Einsatz gegen Goslar ist für den grippegeschwächten Hünen jedoch gefährdet.

Rehden - Von Cord Krüger. Ein 2:4 zum Oberliga-Kehraus Anfang Juni, ein 1:4 im Hinspiel zwischen den beiden Regionalliga-Aufsteigern Mitte September: An den Goslarer SC haben die Fußballer des BSV Rehden nicht die besten Erinnerungen.

Morgen wollen die Schwarz-Weißen dieser – wenn auch kleinen – Negativserie gegen die Südniedersachsen ein Ende setzen. Die Vorzeichen für das um 15 Uhr startende Heimspiel in den Rehdener Waldsportstätten könnten zwar besser aussehen, „aber ich hoffe trotzdem, dass wir uns nicht so naiv wie im Hinspiel anstellen“, verrät BSV-Trainer Predrag Uzelac in Erinnerung an jene Auswärtsschlappe, die vorwiegend binnen 25 Minuten zustande kam.

Seit diesem Ärgernis in der Anfangsphase der Saison haben seine Kicker zweifellos dazugelernt, „aber irgendwie wissen wir jetzt natürlich auch nicht so recht, wo wir stehen“, verweist Uzelac auf die schier endlos anmutende Winterpause seit Anfang Dezember. Inzwischen sieht der Hauptplatz wieder bespielbar aus, doch der wegen seiner Ampelkarte gesperrte Offensiv-Malocher Danny Arend muss ebenso zusehen wie „Rotsünder“ Vadims Logins. Während bei beiden die Rückkehr absehbar ist, geben zwei Patienten im Kader Anlass zur Sorge: Die genaue Diagnose hinsichtlich Rui Pereiras Kniebeschwerden steht noch aus, und mit Blick auf Alexander Burgardt wirft sich Uzelacs Stirn in noch tiefere Falten: „Er fehlt uns schon seit sechs Wochen. Ich befürchte, dass da sogar eine Operation nötig ist.“

„Boogie“ selbst hat sich seinen Optimismus bewahrt, obwohl er ahnt, dass seine Rückkehr so oder so noch auf sich warten lässt: „Der Meniskus ist auf jeden Fall eingerissen“, berichtet der Mittelfeldmann. „Aber wir versuchen es erstmal ohne OP.“ Der 31-Jährige befindet sich in permanenter Behandlung, bekommt Spritzen, kann inzwischen „immerhin schon wieder gerade gehen“ und arbeitet an Geräten für sein Comeback. „Bald geht's auch aufs Fahrrad, aber natürlich würde ich lieber Fußball spielen.“  Trotzdem hütet sich Burgardt davor, etwas zu überstürzen: „Ich will nicht erleben, dass ich zu früh anfange, mir dann eine noch schwerere Verletzung einfange und vielleicht nie mehr hier auflaufen kann.“ Da hat er aus der schmerzlichen Erfahrung seines ehemaligen Teamkollegen Artur Zimmermann gelernt, der nach einem Knorpelriss schnell wieder anfangen wollte und sich dann am selben rechten Knie erneut verletzte. Im August löste er deshalb seinen Vertrag auf und ging zurück zu Heimatverein Falke Steinfeld.

Einer, der gestern wieder ins Mannschaftstraining einstieg, will es morgen auf jeden Fall versuchen: Stefan Heyken, Abwehrchef und vor allem bei Standards brandgefährliche Anspielstation. Doch der vierfache Torschütze plagte sich eine Woche mit einer Grippe herum. Uzelac weiß, dass selbst ein angeschlagener Heyken wertvoll wäre. „Aber für Samstag könnte es zu wenig bei ihm sein“, befürchtet der BSV-Coach.

Der 29-Jährige selbst möchte es wenigstens probieren: „Ich will in den letzten beiden Einheiten wieder an meine Form rankommen – und dann muss der Trainer die richtigen Schlüsse daraus ziehen.“

Als Alternative steht Allrounder Francis Banecki bereit, der die Rolle im Abwehrzentrum schon in der Vergangenheit (unter anderem beim Auswärtssieg in Flensburg) bestens ausfüllte. Auch deshalb ist Heyken zuversichtlich, dass es gegen den amtierenden Niederscachsen-Meister Goslar mit einer Revanche klappt: „Franz macht das auch in der Abwehr gut. Und die Gefahr, dass wir nach 60 guten Minuten noch so untergehen, besteht jetzt in dieser Phase der Saison nicht mehr. Wir sind auf jeden Fall reifer geworden.“

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