Werder Bremen erwartet Rekordmeister Düsseldorf

Greber verspricht: „Wir werden uns zerreißen“

Steht kurz vor seinem Comeback: Bremens Topspieler Bastian Steger. - Foto: Westermann
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Steht kurz vor seinem Comeback: Bremens Topspieler Bastian Steger.

Bremen - SV Werder Bremen gegen Borussia Düsseldorf – das klingt eigentlich nach einem Spitzenspiel in der Tischtennis-Bundesliga. Doch wenn am Sonntag um 15 Uhr der Rekordmeister aus Düsseldorf bei den Hanseaten antritt, dann geht Werder als eindeutiger Underdog ins Rennen. Alles andere als ein Erfolg der Borussia käme einer faustdicken Überraschung gleich.

Entsprechend gering schätzt Bremens Teammanager Sascha Greber die Chancen des SVW ein: „Wir werden natürlich alles versuchen, das Unmögliche möglich zu machen, aber wir sind wohl selten zuvor ein derart krasser Außenseiter gewesen.“

Dabei hatten die Werderaner noch 2013 Düsseldorf im Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft aus dem Wettbewerb gekegelt und sich kurz darauf im Endspiel gegen Ochsenhausen den Titel geschnappt. Doch Zeiten ändern sich: Während Düsseldorf als souveräner Spitzenreiter erneut der Meisterschaft entgegen stürmt, darben die Hanseaten als Vorletzter im Tabellenkeller vor sich hin. Allerdings ist laut Greber Besserung in Sicht, da SVW-Spitzenspieler Bastian Steger nach langer Verletzungspause kurz vor seinem Comeback steht: „Kein Team in der Bundesliga kann über Monate hinweg auf seine Nummer eins verzichten. Mit Basti wären wir natürlich bedeutend stärker. Zum Glück kann er schon wieder trainieren und steigert kontinuierlich die Belastung.“ Versprechen kann Greber einen Einsatz von Steger aber nicht: „Wir müssen vorsichtig sein und werden kurzfristig entscheiden, ob es schon gegen Düsseldorf reicht.“

Doch selbst mit Bremens Nationalspieler würde sich an den Kräfteverhältnissen wohl wenig ändern. Das Team um die deutsche Ikone Timo Boll hat fünf bärenstarke Akteure in seinen Reihen und kann im Prinzip beliebig durchwechseln. Auch ohne Boll, der häufiger mal geschont wird, dürfte Düsseldorf die Klaus-Dieter Fischer-Halle als Sieger verlassen. Indes nicht ohne Bremer Gegenwehr, wie Greber glaubhaft versichert: „Wir werden uns zerreißen.“ 

drö

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