Werder holt in Bergneustadt 0:2 auf und siegt noch mit 3:2

Gerassimenko leitet Wende ein

Ballte die Siegerfaust: Werders Kirill Gerassimenko.
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Ballte die Siegerfaust: Werders Kirill Gerassimenko.

Bergneustadt – Extrem wertvoller Erfolg für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Nach zwei Niederlagen zum Auftakt lagen die Hanseaten auch beim TTC Schwalbe Bergneustadt bereits mit 0:2 zurück, um aber dank eines beeindruckenden Endspurts noch mit 3:2 zu triumphieren und so den ersten Saisonsieg perfekt zu machen. Entsprechend erleichtert wirkte SVW-Teammanager Sascha Greber: „Das war natürlich brutal wichtig. Jetzt können wir am Sonntag in Ochsenhausen mit viel mehr Selbstbewusstsein auftreten.“

Fast wäre das Bremer Selbstvertrauen allerdings völlig im Eimer gewesen. Beim ebenfalls noch punktlosen TTC erwischten die Gäste nicht gerade einen Traumstart und setzten die ersten beiden Einzel ohne Satzgewinn in den Sand.

Wobei mit der Auftaktpleite von Marcelo Aguirre gegen den frischgebackenen Deutschen Meister Benedikt Duda sicherlich zu rechnen war – mit dem 0:3 vom schwedischen Vize-Weltmeister Mattias Falck gegen seinen Landsmann Elias Ranefur hingegen ganz und gar nicht. Doch Werders Nummer eins fand nie zu seinem Spiel und musste anschließend die Überlegenheit seines Kumpels neidlos anerkennen: „Elias kennt mich vom Training halt sehr gut und war diesmal in richtig toller Form.“

Zweifellos ein Wirkungstreffer für die Grün-Weißen, aber der Deutsche Meister von 2013 rappelte sich wieder auf. Ausgerechnet Kirill Gerassimenko, der gerade erst seine Corona-Quarantäne beendet hatte, brachte den SVW in die Spur zurück. Sein ungefährdeter Dreisatztriumph über Alberto Mino ließ die Gäste am Leben.

„Kirill kann es einfach“, lobte Greber den Kasachen: „Trotz seiner Zwangspause war er richtig gut drauf.“

Falck dagegen offenbar nicht. Nach seinem Fauxpas gegen Ranefur verlor er auch im Spitzeneinzel gegen Duda den ersten Durchgang klar mit 5:11, ehe der „kühle Blonde aus dem hohen Norden“ wie Phönix aus der Asche zurückkam und die Werderaner in vier Sätzen ins Abschlussdoppel hievte. „Das macht einen Weltklassespieler aus“, applaudierte Greber: „So ein Comeback ist nicht selbstverständlich.“

Sonntag geht es nach Ochsenhausen

Genauso wenig wie der folgende Viersatzerfolg des neuformierten Gespanns Gerassimenko/Aguirre gegen Ranefur/Mino. Trotz zwei vergebener Satzbälle im ersten Durchgang harmonierte das Bremer Duo glänzend zusammen und rettete dem SV Werder Bremen so zwei eminent wichtige Zähler. Schließlich wartet am Sonntag der verlustpunktfreie TTF Liebherr Ochsenhausen mit seinem überragenden Spitzenduo Kanak Jha/Simon Gauzy, wo Greber die Norddeutschen eindeutig in der Außenseiterrolle sieht: „Ochsenhausen ist der klare Favorit, aber wir werden uns wehren. Völlig chancenlos sind wir bestimmt nicht.“  

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