HSG Barnstorf/Diepholz reist nach Sandkrug / Highlight für Mosel / Harzverbot

Im Hit geht’s um Big Points

Freut sich auf das morgige Oberligaspiel bei der TSG Hatten/Sandkrug: Barnstorfs Mannschaftskapitän Nils Mosel (l.). Er ist gegen seinen Ex-Verein besonders motiviert. ·

Barnstorf - Er hat bei der TSG Hatten/Sandkrug gespielt und freut sich auf ein Wiedersehen: Nils Mosel. Der Mannschaftskapitän stellt sich morgen mit der HSG Barnstorf/Diepholz um 19.30 Uhr zum Spitzenspiel der Handball-Oberliga in der Sporthalle des Schulzentrums Sandkrug vor.

„Für mich ist dieses Spiel immer ein Highlight, ich sehe uns aber nicht in der Favoritenrolle“, unterstreicht der pfeilschnelle Linkshänder. Der 29-Jährige weiß, dass sich die Gäste trotz eines erfolgreichen Auftakts mit 4:0 Punkten steigern müssen: „Vor allem unser Tempospiel muss ausgebaut werden.“ Das stimmt, denn in den ersten beiden Partien haben die Barnstorfer kaum Tore aus der ersten und zweiten Welle erzielt.

Beide Teams sind nach dem Abstieg aus der Dritten Liga West gut gestartet, nehmen mit jeweils 4:0

Das Tempospiel

klappt noch nicht

Punkten die Plätze eins und zwei in der Oberliga ein. Da in der Sporthalle in Sandkrug „Backeverbot“ (Haftmittel) herrscht, haben die Hatter sicherlich einen Vorteil. „Wir sind es nicht gewohnt, ohne Harz zu spielen“, unterstreicht HSG-Torwart Maik Schwenker.

Auch Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, lässt sich überraschen, wie der Tabellenzweite damit klarkommt. Eines ist für den 59-Jährigen viel wichtiger: „Wir müssen bei der schnellen Mitte und beim Gegenstoß noch nachrüsten. Da läuft’s noch nicht rund.“ Trotzdem sieht er Fortschritte: „Wir haben uns in beiden Spielen jeweils in einer Halbzeit gesteigert.“ So überzeugten die Barnstorfer daheim gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (32:22) vor allem in der ersten Hälfte in der Abwehr, kassierten beim 14:6-Pausenstand nur sechs Gegentore.

Bei den Übungseinheiten sah’s beim Drittliga-Absteiger in dieser Woche personell nicht so rosig aus. Malte Helmerking fehlte aufgrund eines Infekts, Jan-Eric Rechtern hatte Spätschicht, und Ulf Grädtke (Fuß verstaucht) sowie Denis Maksimovich (weiterhin Kniekehlenprobleme) trainierten gar nicht oder nur eingeschränkt. Nicht dabei sind morgen Abend Linksaußen Tim Bredemeyer (Sprunggelenk verstaucht) und Linkshänder Christoph Müller (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung im Oberschenkel – soll Spielpraxis in der Zweiten sammeln).

Die Barnstorfer gewannen in der vergangenen Spielzeit beide Vergleiche mit der TSG Hatten/Sandkrug (daheim 44:35, auswärts 34:27). Jetzt werden die Karten aber neu gemischt. Das Team von Coach Henning Sohl hat sich mit Mittelmann Robert Langner (kam vom Süd-Drittligisten TSV Friedberg) verstärkt. Geblieben sind die wurfstarken Björn Schilke und Sebastian Rabe. „Das sind drei gute Rückraumakteure“, weiß Heiner Thiemann. Daher sind seine Mannen zunächst einmal in der Abwehr gefordert.

Wenn die Barnstorfer ihr Potenzial abrufen, dann können sie die Halle in Sandkrug aber durchaus als Sieger verlassen. Und das wäre ungemein wichtig, wie Nils Mosel betont: „Da geht’s um Big Points.“ · mbo

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