Es geht ans Eingemachte – auch wenn Stuhr und Heiligenfelde noch Zeit bräuchten

Improvisieren beim Start

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Stuhrs Kevin Keßler hielt bereits im Bezirkspokal gegen Heiligenfelde mit einigen Glanztaten seinen Kasten sauber.

Heiligenfelde - Normalerweise herrscht große Erleichterung vor dem ersten Saisonspiel. Die kräftezehrende Vorbereitung ist rum, die wochenlange teaminterne Monotonie vorbei – endlich geht‘s ans Eingemachte, um Punkte, in den Wettkampf. „Ein, zwei Wochen mehr Zeit für Vorbereitung hätten uns sicherlich nicht geschadet“, sagt aber Stuhrs Trainer Stephan Stindt vor dem Bezirksliga-Auftakt beim SV Heiligenfelde (morgen, 20 Uhr). Nichtsdestotrotz freut sich Stindt, mit einem Derby in die Spielzeit zu starten – auch wenn es bereits das dritte Kräftemessen mit Heiligenfelde in den vergangenen drei Wochen ist.

Beim Ristedt-Cup siegte Heiligenfelde mit 1:0, vor einer Woche behielt der TV Stuhr mit 2:0 die Oberhand im Bezirkspokal. Ein Muster ohne Wert für Stindt: „Der SVH war da sicherlich nicht in Bestbesetzung, genauso wenig wie wir.“ So sieht es auch Heiligenfeldes Trainer Walter Brinkmann: „Natürlich kennen sich die Mannschaften untereinander, auch weil wir kürzlich zwei Mal gegeneinander gespielt haben. Allerdings werden die Aufstellungen ganz sicher wieder anders sein.“

Namen möchte Brinkmann nicht nennen, „aber wir werden mit Sicherheit nicht in Bestbesetzung spielen können.“ Auch hinter dem Einsatz von SVH-Goalgetter Joshua Brandhoff steht noch ein Fragezeichen. Zwar trainierte er zuletzt wieder, doch der Muskelfaserriss im Oberschenkel scheint noch nicht komplett auskuriert. „Man muss sich die Frage stellen, ob man auf Namen setzt – oder auf Spieler, die durch die komplette Vorbereitung die nötigen physischen Voraussetzungen mitbringen“, erklärt Brinkmann.

Nach einer „holprigen“ Vorbereitung würde sich der Heiligenfelde-Coach mit einem Remis gegen Stuhr anfreunden können. Auch für sein Gegenüber ist es wichtig, „nicht mit einer Niederlage zu starten“. Dafür macht Stindt der Pokalauftritt Mut. „Auch wenn fußballerisch noch längst nicht alles geklappt hat: Wenn wir die gleiche Leidenschaft wie beim 2:0 an den Tag legen, werden wir auch in Heiligenfelde etwas holen“, sagt der 39-Jährige.

Es fehlen (Heiligenfelde): viele Fragezeichen.

Es fehlen (Stuhr): Jannis Böttcher (Oberschenkelzerrung), Adrian Herrmann (privat verhindert), Daniel Horeis (Schulterverletzung), Andre Kück (Bänderdehnung), Jan Hendrik Lehmkuhl (Pfeiffersches Drüsenfieber), Danny Pankratz (Kreuzbandriss), Timo Wetjen (beruflich verhindert), Pascal Nordmann (Urlaub), Fabian Bischoff (Bänderdehnung).

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