TuS Sulingens 0:2-Niederlage in Bavenstedt verdirbt Trainer Schops die Laune

Wer um Gegentore bettelt . . .

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Auf ungewohntem Terrain: Sulingens Abwehrchef Manuel Meyer musste am Samstag notgedrungen ins Tor. Bei beiden Gegentreffern gab’s für ihn nichts zu halten. 

Sulingen - Maarten Schops war tief enttäuscht. „Das war die schlechteste Leistung von meiner Mannschaft, die ich gesehen habe, seit ich hier Trainer bin“, seufzte der Coach von Fußball-Landesligist TuS Sulingen nach der 0:2 (0:2)-Pleite am Samstag beim SV Bavenstedt. Warum sein Team sogar fast ohne Torchance geblieben war und unnötig zwei frühe Gegentore kassiert hatte, „darüber müssen wir jetzt sprechen und eine Erklärung finden“, meinte der 40-Jährige: „Wir waren nicht in der Lage, das umzusetzen, was wir besprochen hatten. Und dementsprechend ist auch meine Laune.“

An Manuel Meyer lag es aber nicht, dass der TuS Sulingen die Partie verlor. Der spielende Co-Trainer und Abwehrchef musste notgedrungen ins Tor, weil Stammkeeper Tim Becker wegen einer Patellasehnenreizung fehlte und sich Ersatzmann David Schröder im Training eine Rippe geprellt hatte. „Da auch die Zweite nur einen Torwart hatte, mussten wir improvisieren“, meinte Schops.

Doch die Partie war eigentlich schon nach sieben Minuten entschieden. Nach einem Freistoß für Sulingen in der gegnerischen Hälfte leisteten sich die Gäste einen Ballverlust. Bavenstedt schaltete schnell um, Sulingen nicht. Zwar rettete Meyer zunächst noch, gegen den Nachschuss von Marcel Hartmann aber war er machtlos – 0:1. „Wir sind einfach nicht schnell genug zurück, um Manu zu unterstützen“, kritisierte Schops. Fünf Minuten später klingelte es schon wieder im Sulinger Tor: Nach einem langen Ball fehlte in der TuS-Defensive die Abstimmung, ein Bavenstedter kam frei zum Flanken, und in der Mitte stand Kevin Bodmann völlig blank – 0:2. Ein früher Doppelschock für den TuS Sulingen.

„Wenn man von der ersten Minute an nicht präsent ist und sich nicht daran hält, was besprochen wurde, dann bettelt man förmlich um Gegentore. Egal, zu welchem Zeitpunkt die dann fallen“, ärgerte sich Schops. Zumal seine Mannschaft in Durchgang eins nicht eine Torchance kreierte. Erst in der 75. Minute hob Mehmet Koc den Ball knapp drüber. Mehr war nicht. „Wir haben uns von den beiden schnellen Gegentoren das ganze Spiel nicht mehr erholt“, monierte TuS-Coach Schops. 

flü

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