Bassum und Twistringen morgen im Derby / Müller mit Personalsorgen

Gegenseitige Komplimente

Bassums Torwart Dominik Overmeyer ist auch für das morgige Derby gegen den SC Twistringen gesetzt. J Foto: Krüger

Bassum - Erstaunlich, welch unterschiedliche Reaktionen so ein 2:0-Sieg auslösen kann! Der TSV Bassum bezwang den hoch aufgerüsteten BSV Rehden II am Sonntag mit diesem Ergebnis, und TSV-Coach Andreas Merdon war entsprechend zufrieden: „Wir haben es erzwungen und gezeigt, dass wir zu einem starken Kollektiv zusammengewachsen sind. Sein Trainerkollege Stefan Müller fasste das 2:0 seines SC Twistringen gegen die SG Diepholz hingegen so zusammen: „Wir haben schlecht gespielt, aber drei Punkte geholt.“ Morgen Abend treffen beide Bezirksligisten ab 19.30 Uhr in Bassum zum Derby aufeinander, und Müller sagt nach Beobachtung der Bassumer in Rehden: „Wir treffen auf einen sehr starken Gegner. Unser Ziel ist ein Punkt.“

Den zweiten Teil dieser Aussage hatte Merdon Minuten vorher fast so prophezeit: „Stefan wird wieder sagen, dass er mit einem Punkt schon zufrieden wäre. . .“

Doch da lässt sich der Bassumer nicht einlullen: „Twistringen wird gut auf uns vorbereitet sein. Wir bekommen es mit einer sehr geschlossen auftretenden Mannschaft zu tun, die sehr gefährliche Einzelspieler hat – zum Beispiel die beiden Hillers“, warnt er vor den offensivstarken Brüdern Niklas und Timo.

Müller hingegen hat in Bassums Tobias Cordes den aktuell größten Unruheherd ausgemacht: „Er ist derzeit in Top-Form“, sagt er über den zweifachen Torschützen bei Bassums 2:0 im Hinspiel, das sich weder im Ergebnis noch mit den zwei Ampelkarten gegen SCT wiederholen soll: „Entsprechend defensiv werden wir uns ausrichten.“

Allerdings ohne Abwehr-Routinier Oliver Schröder. Innenverteidiger Thorben Deepe fällt zwar weiterhin wegen einer Grippe aus, doch Schröders Alte Herren brauchen ihren Defensivmann ebenfalls – „und weil die oben mitmischen, wollen wir ihn nicht festspielen“. Ähnliches gilt für die A-Junioren, die künftig für die Erste infrage kommen, aktuell aber gegen den Abstieg kämpfen. Also dürfte Kapitän Nils Warnke wieder aus dem defensiven Mittelfeld neben Hauke Neubert ins Abwehrzentrum rücken. Hinter ihnen hütet diesmal nicht Mark Schultalbers das SCT-Gehäuse, sondern Jens Lange. „Das hat nichts mit einer Verletzung zu tun, sondern ist so abgesprochen“, schildert Müller: „Mark hat zuletzt wirklich stark gehalten, aber er und Jens sind auf fast demselben Level.“

Ansonsten verfügt der SCT-Coach zurzeit über nur 13 gesunde Feldspieler, während Merdon vermeldet: „Unsere Personalie ist gut. Alle Mann an Bord.“ An eine Umstellung im Tor verschwendet er keinen Gedanken, denn er weiß, was er an Dominik Overmeyer hat: „Er ist einer der Besten der Liga. Hinten stehen wir zwar ziemlich sicher, aber wenn doch mal ein Ball durchkommt, ist er eben zur Stelle.“ - ck

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