Freitags-Fight in den Waldsportstätten: Rehden erwartet Jeddeloh

Geduld und Überwindung unterm Flutlicht gefragt

Dauerbrenner: Nur 15 Pflichtspiel-Minuten verpasste Rehdens Kamer Krasniqi in der bisherigen Saison. Für die restlichen vier Partien fordert sein Trainer Andreas Golombek auch von ihm, „zu beißen und sich zu überwinden“.
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Dauerbrenner: Nur 15 Pflichtspiel-Minuten verpasste Rehdens Kamer Krasniqi in der bisherigen Saison. Für die restlichen vier Partien fordert sein Trainer Andreas Golombek auch von ihm, „zu beißen und sich zu überwinden“.

Rehden – Wie sich die Zeiten doch ändern! Vor genau zwei Monaten kauerte der SSV Jeddeloh im Tabellenkeller der Südstaffel in der Fußball-Regionalliga Nord, der BSV Rehden lag auf Platz vier. Selbst das 2:2 am 18. September im Hinspiel trotz vieler vergebener BSV-Chancen wirkte nicht als Stimmungskiller für das Team von Chefcoach Andreas Golombek. Jetzt, vor Rehdens Heimspiel am Freitagabend ab 19.30 Uhr gegen die Ammerländer, stellt sich die Lange prekärer dar: Rehden und Jeddeloh trennt nur noch ein Zähler voneinander, die Mannschaft des damals schon angezählten Trainers Oliver Reck könnte mit einem Sieg am BSV vorbei auf Platz sechs ziehen – und damit nur noch einen Rang hinter dem ersten Quintett, das die Meisterrunde bestreiten darf.

Auch in Golombek krabbelt ein wenig Unbehagen hoch: „Eigentlich wären es schöne Rahmenbedingungen“, sagt der Fußballlehrer über das Flutlichtspiel, „wenn da nur der Druck nicht wäre“. Sicherheitshalber bittet er alle Beteiligten schon im Vorfeld um Geduld – einerseits die Zuschauer, „die wohl kein sehr schönes Spiel sehen werden“, warnt er angesichts dessen, was im Kampf um die Aufstiegsrunde auf dem Spiel steht. Andererseits müssten auch seine Akteure Ruhe bewahren: „Jeddeloh hat schon zu Hause sehr defensiv gegen uns agiert und nur wenige Fehler gemacht. Wir dürfen nicht hektisch werden, sondern müssen die Lücken suchen.“ Und dabei bitte möglichst den Ball flach halten, „denn Jeddeloh hat sehr große und kopfballstarke Leute da hinten drin“.

Jemand wie Kamer Krasniqi mit der nötigen Beschlagenheit am Ball, der Wendigkeit und dem Blick für kluge Pässe könnte sich da – mal wieder – als äußerst wertvoll erweisen. Schon vor dem Hinspiel hatte Golombek überlegt, ob er seinem Dauerbrenner nicht mal eine Pause gönnen müsste. Doch dazu kam es bisher nicht, denn der 25-Jährige erwies sich lediglich einmal als entbehrlich – Ende Oktober für die Schlussviertelstunde beim FC Oberneuland, als Rehden bereits mit 3:0 führte. Die übrigen 13 von 14 Regionalliga-Partien sowie das NFV-Pokal-Viertelfinale spielte der Zehner durch – und soll das laut Golombek nun auch für den Rest der Südstaffel-Saison tun: „Es sind nur noch vier Spiele – jetzt geht es darum, zu beißen und sich zu überwinden – und darum, weiterzumachen. Selbst, wenn es nicht mehr geht.“

Für Marco Kaffenberger geht es am Freitag trotzdem nicht: Der Verteidiger fällt mit Leistenproblemen aus. „Für ,Kaffe‘ tut es mir leid, denn der Junge hatte sich gerade wieder zurückgekämpft“, bedauert sein Coach. Für ihn könnten Alexander Nandzik oder – nach nun abgesessener Rot-Sperre – Julijan Popovic die rechte Abwehrseite übernehmen.

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