Spieler des Wochenendes

Pascal Löhmann schießt TuS Sulingen mit seinen ersten Saisontoren aus der Ergebniskrise

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Der Knoten ist geplatzt: Sulingens Offensivakteur Pascal Löhmann schoss seine ersten zwei Landesliga-Tore.

Sulingen - Pascal Löhmann klingt ein bisschen erleichtert. „Ich bin froh, dass ich jetzt endlich meine ersten beiden Tore geschossen habe, denn das hat mich schon etwas gewurmt – gerade, weil man sich dann immer auch Sprüche von den Kollegen anhören muss“, sagt der Fußballer vom TuS Sulingen mit einem Grinsen. Elf Partien war er vor dem Landesliga-Spiel gegen den SV Bavenstedt (2:0) ohne eigenen Treffer geblieben – ungewöhnlich für den Offensivmann. „Ich habe immer meine Tore gemacht, und auch in der Vorbereitung lief’s noch richtig gut – aber seit Saisonbeginn irgendwie nicht mehr“, meint der 23-Jährige, eine Erklärung hat er dafür nicht: „Ich habe auch vorher viel geschossen, aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie.“

Dafür hat es am Samstag gleich doppelt geklappt. Und gerade das erste Tor, ein 18-Meter-Hammer in den rechten Winkel (Löhmann: „Den habe ich perfekt getroffen“), war wichtig für ihn selbst – und für seine Mannschaft: „Ich glaube, das 1:0 hat allen ein bisschen Selbstvertrauen gegeben.“ Das hatten die Sulinger auch durchaus nötig, denn sie waren mit der Hypothek von drei Niederlagen in Folge in das Heimspiel gegen Bavenstedt gegangen. „Das Wichtigste waren die drei Punkte, die wollten wir in erster Linie über den Kampf holen“, erklärt Löhmann. Sein frühes Tor (8. Minute) half da enorm. Und sein später Treffer zum 2:0 (86.) entschied die Partie. „Den hat Chris Brüggemann gut quergelegt, ich musste nur noch den Fuß hinhalten“, schildert der Torschütze, der mit der Team-, aber auch seiner eigenen Leistung sehr zufrieden war: „Wir haben viel Herz und Leidenschaft gezeigt.“

Auch Sulingens Trainer Walter Brinkmann lobt diese Werte bei seiner Mannschaft – und speziell bei Löhmann. „Er hat einen sehr großen Siegeswillen, eine große Entschlossenheit und ein großes Kämpferherz“, hebt der 57-Jährige die Vorzüge seines Spielers hervor: „Außerdem ist er aufgrund seiner Athletik, seiner Körperlichkeit immer präsent.“ Der 1,89-Meter-Mann sieht seine Stärken ähnlich, ergänzt aber noch: „Die Technik ist als geborener ,Zehner‘ auch nicht so schlecht, glaube ich.“ Er sei neben einem Bolzplatz aufgewachsen, erklärt der aus Ehrenburg stammende Löhmann: „Ich habe immer gespielt, wenn ich konnte.“

So entstand die Leidenschaft für den Fußball – und seine Lieblingsposition: „Ich mag es, viele Freiheiten zu haben, nach rechts und links ausweichen zu können und nicht immer an der Linie kleben zu müssen.“ In Brinkmanns bevorzugtem 4-3-3-System gibt es die klassische „Zehner“-Position nicht, also muss Löhmann meist im Sturmzentrum oder über die rechte Seite kommen. Für den Offensivspieler kein Problem: „Wir rotieren viel vorne. Ich stelle mich gerne in den Dienst der Mannschaft und spiele da, wo der Trainer mich braucht.“

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