Linksaußen des Handball-Oberligisten TuS Wagenfeld erzielt 33:32-Siegtor gegen VfL Fredenbeck II

Gebhardt sorgt für Happy End

Steuerte am Sonnabend zum wichtigen 33:32-Heimsieg über den VfL Fredenbeck II neun „Buden“ bei: Wagenfelds Shooter Henning Fenker.

Wagenfeld - (mbo) · Kein Spiel für schwache Nerven: Sieben Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Henning Gebhardt von der Linksaußenposition in Überzahl das Siegtor und sicherte dem Handball-Oberligisten TuS Wagenfeld im Abstiegskampf beim 33:32 (13:15) gegen den VfL Fredenbeck II zwei wichtige Punkte. Wenig später handelte er sich nach einem taktischen Foul die Rote Karte ein.

Nach dem Abpfiff lagen sich die Wagenfelder Spieler jubelnd in den Armen und ließen sich am Sonnabend von 180 Zuschauern feiern. „Das war Abstiegskampf pur. Die Mannschaft hat trotz eines Rückstandes eine starke Moral bewiesen. Sicherlich war’s am Ende ein glücklicher Sieg für uns“, sagte Wagenfelds erleichtert wirkender Torhüter Maik Schwenker. Der 31-Jährige freute sich zwar über die Punkte, wirkte aber auch ein wenig geknickt, denn bereits in der achten Minute hatte er sich in der rechten Wade einen Muskelfaserriss zugezogen. Dem Keeper droht nun eine mehrwöchige Pause.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte Goalgetter Henning Fenker beim 8:8 (15.) zum sechsten Mal für einen Gleichstand. Erneut Fenker und Torhüter Tobias Tannert mit einem Weitwurftor brachten den TuS Wagenfeld beim 10:8 (18.) erstmals auf die Siegerstraße. Doch danach waren die Fredenbecker wieder am Drücker – vor allem Thorben Dittmer. Der trickreiche Linkshänder warf von der Rechtsaußenposition satte elf Tore und hatte maßgeblichen Anteil an der 15:13-Pausenführung der Gäste. „Wir standen sicherlich unter Druck. Die Absprache fehlte in der Abwehr, und wir haben zu viele Passfehler gemacht“, analysierte Maik Schwenker.

Nach dem Wechsel lagen die Hausherren bereits mit 17:21 (41.) zurück, doch in einer starken Phase fanden sie zurück ins Spiel. Mit fünf Toren in Folge durch Pawel Molenda (2), Henning Gebhardt und Marcel Husmann (2/1) drehte der Tabellenelfte den Spieß zum 22:21 (47.) um. Die Antwort der Fredenbecker, die Henning Fenker und Spielertrainer Szymon Piechowiak in der zweiten Hälfte in Manndeckung nahmen, folgte prompt. Die Gastgeber ließen auch beim Stand von 25:27 (54.) die Köpfe nicht hängen und kämpften weiter. „Wir standen kompakt in der Deckung und haben die Fredenbecker zu Fehlern gezwungen“, erläuterte Maik Schwenker. Die Wagenfelder, bei denen Henning Fenker (9) und Pawel Molenda (8/1) eine starke Leistung boten, glichen aus. Für ein Happy End sorgte schließlich Linksaußen Henning Gebhardt mit seinem sechsten Tor zum 33:32-Endstand.

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