Geschwächter Handball-Oberligist TuS Wagenfeld geht in Jever unter / Rückraum ohne Durchschlagskraft

Gebhardt Lichtblick beim 21:32

Trug sich beim 21:32 in Jever viermal in die Torschützenliste ein: Sascha Stumpe, Linksaußen beim Handball-Oberligisten TuS Wagenfeld. Die personell geschwächten Gäste hatten auswärts keine Chance.

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Da gab’s nichts zu holen: Handball-Oberligist TuS Wagenfeld unterlag am Sonnabend vor 250 Zuschauern beim heimstarken MTV Jever mit 21:32 (8:15).

Die Voraussetzungen waren bei den Gästen alles andere als günstig. Linkshänder Marcel Husmann fehlte wegen Krankheit, und Rechtsaußen Christian Stief war beruflich auf Montage. Spielertrainer Szymon Piechowiak wirkte wegen einer noch nicht auskurierten Leistenzerrung nur in der zweiten Hälfte mit. Und Haupttorschütze Henning Fenker ging aufgrund eines grippalen Infekts genauso geschwächt

nKräfte erlahmen

nin zweiter Hälfte

ins Spiel wie Henning Hoffnung, der am Freitag noch 39 Grad Fieber hatte.

„Wenn unser Rückraum ausfällt, dann haben wir kaum eine Chance“, unterstrich Wagenfelds Torhüter Maik Schwenker, der in den ersten 30 Minuten in der Abwehr spielte. Seinen Part im Angriff übernahm dann Henning Fenker.

Die Gäste lagen zwar schnell mit 0:2 (2.) zurück, schafften aber durch einen Treffer von Eike Obenhaus den Ausgleich zum 3:3 (7.). Henning Hoffmann brachte den Tabellenneunten sogar mit 6:5 (13.) in Front. „Anschließend haben wir viel verworfen. Außerdem kassierten wir zu viele Tore über die Außen“, monierte Maik Schwenker. Die Jeveraner drehten mit vier „Buden“ in Folge den Spieß zum 9:6 (23.) um. Kevin Thiry verkürzte zwar noch einmal auf 7:9 (23.), ehe kurz vor der Pause der Einbruch folgte. Die Gastgeber zogen mit den Haupttorschützen Andreas Szwalkiewicz (8), Sören Krebst (5), Markus Kuhnt (4) und Gernold Lengert (4) vorentscheidend auf 14:7 (28.) davon.

Nach dem Wechsel bekamen die Wagenfelder vor allem Jevers Spielertrainer Andreas Szwalkiewicz nicht in den Griff. Die Heimmannschaft baute ihren Vorsprung auf 19:11 (38.) aus. In einer besseren Phase verkürzten zwar Henning Gebhardt (2), Henning Fenker und Eike Obenhaus auf 15:19 (43.), doch danach war’s mit der Herrlichkeit vorbei. „Bei uns ließen die Kräfte nach. Wir haben mehrere Gegenstoß-Tore kassiert“, sagte Maik Schwenker. Die Hausherren zogen mit einem Zwischenspurt auf 25:15 (49.) davon und verwalteten in der Endphase den Vorsprung.

Beim Verlierer wusste lediglich Henning Gebhardt (7/1) zu gefallen. „Henning entwickelt sich mehr und mehr zu einem Führungsspieler“, lobte „Malle“ Schwenker den 21-Jährigen, der diesmal im ungewohnten mittleren Rückraum spielte.

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