Gastgeber ziehen ins Halbfinale ein und belegen von zehn D-Junioren-Teams Platz vier

1:0-Finalsieg: VfL Osnabrück verteidigt Cup in Brockum

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Brockums Turnierleiter Matthias Schwandt (l.) und Turnierorganisator Jörn Schwandt (hintere Reihe – Mitte) überreichten bei der Siegerehrung in Gegenwart der beiden D-Junioren-Final-Teams den Mannschaftskapitänen Justin Mittmann (VfL Osnabrück – vorn Fünfter von links), Simon Middel (JSG Brockum/Lemförde/Lembruch – vorn Siebter von links) und Thorben Kroll (RW Damme – vorn Fünfter von rechts) die Pokale.

Brockum - Auch bei der Premiere auf einem 9er-Kleinfeld (von Sechzehnmeterraum zu Sechzehnmeterraum) zeigte der VfL Osnabrück seine Klasse: Der Drittliga-Nachwuchs gewann am Sonntag das 26. Internationale D-Junioren-Fußball-Turnier um den „Heinz-Marten“-Wanderpokal in Brockum, bezwang im Finale RW Damme mit 1:0. Turnierorganisator Jörn Schwandt lobte den Cupverteidiger: „Die Osnabrücker haben auch das Endspiel dominiert.“

Für eine positive Überraschung im Feld von zehn Mannschaften sorgte die JSG Brockum/Lemförde/Lembruch. Die Gastgeber unterlagen im Spiel um Platz drei Vorjahresfinalist SC Westfalia Herne mit 0:3. „Am Ende war bei uns die Luft raus. Immerhin haben wir uns im Vergleich zum Vorjahr verbessert“, sagte David Schiavone, der die Mannschaft zusammen mit Lars Schaale und Ralf Tiemann trainiert. Auch Jörn Schwandt freute sich über das Abschneiden der eigenen Mannschaft: „Schön, dass wir bis ins Halbfinale gekommen sind.“

Das Niveau war etwas schwächer im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Das lag zum einen daran, dass einige Teams mit dem Jahrgang 2002 antraten. Außerdem mussten sich einige Akteure umstellen, denn der Deutsche Fußball-Bund (DFB) lässt bei den D-Junioren kein 11er-Großfeld mehr zu.

In der Vorrunde beherrschten der VfL Osnabrück und der SC Westfalia Herne die Konkurrenz in den Gruppen A und B. Die JSG Brockum/Lemförde/Lembruch belegte in der Gruppe A mit sieben Punkten den dritten Platz, kassierte nur gegen den VfL Osnabrück eine 0:6-Klatsche. In der Zwischenrunde bezwangen die Hausherren die holländische Mannschaft von RV & AV Overmaas mit 2:1. Im Halbfinale lag der Außenseiter gegen den VfL Osnabrück nach einem erfolgreichen Solo von Silas Blumberg sogar mit 1:0 in Front, doch die spielstarken Gäste steckten den Rückstand weg und behielten am Ende mit 5:1 die Oberhand. „Die Osnabrücker waren für uns eine Nummer zu groß“, urteilte David Schiavone. Im zweiten Halbfinale setzte sich RW Damme überraschend mit 4:3 (0:0) nach Achtmeterschießen gegen den SC Westfalia Herne durch.

Die JSG Wagenfeld sagte aufgrund von Personalprobleme ihre Teilnahme für den zweiten Tag ab. So sprang eine zweite Mannschaft der JSG Brockum II in die Bresche, die im Spiel um Platz neun dem TV Jahn Delmenhorst mit 6:7 (1:1) im Achtmeterschießen unterlag.

Bei der Siegerehrung bekamen nicht nur alle zehn Teams einen Pokal, sondern die Turnierleitung mit Klaus Unger und Matthias Schwandt zeichnete auch noch drei Nachwuchskicker mit Trophäen aus. Zum besten Spieler wählten sie Malte Wengerowski vom VfL Osnabrück. Den stärksten Eindruck von den Torhütern hinterließ Maxim Klöser (Jahrgang 2003) vom SC Hemmingen, der noch bei den E-Junioren zwischen den Pfosten stehen könnte. Über die Torjäger-Kanone freute sich Marc Auge vom VfL Osnabrück, der fünfmal ins Schwarze traf. Den Fairness-Pokal erhielt der TV Jahn Delmenhorst.

Beim beliebten Mannschaftselfmeterschießen sicherte sich erneut der VfL Osnabrück den Siegerpokal mit 33 Treffern. Rot-Weiß Damme brachte es auf 30 Treffer. Auf dem dritten Platz landeten mit jeweils 28 „Buden“ der SC Hemmingen, SC Westfalia Herne und RV & AV Overmaas.

50 Euro beim Torwandschießen gewann Claas Langhorst vom SV „Friesen“ Lembruch, der nach drei Durchgängen mit 5/4/3 Treffern die beste Serie aufwies. Auf den Plätzen zwei (30 Euro) und drei (20 Euro) folgten Edis Adrovic (SC Hemmingen – 5/3/3) und Mika Lindenborn (Osnabrücker SC – 4/4/2).

mbo

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