A-Junioren des JFV Rehden haben in der Niedersachsenliga viel vor 

Gashi peilt den Regionalliga-Aufstieg an

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Hat mit den A-Junioren des JFV Rehden in der Niedersachsenliga einiges vor: Trainer Drilon Gashi (l.).

Rehden - Keine Frage, Drilon Gashi tritt als neuer Trainer der A-Junioren des JFV Rehden in große Fußstapfen: Immerhin führte Vorgänger Thomas Sandmann das Team in die Fußball-Niedersachsenliga und etablierte es dort in der absoluten Spitzengruppe. Zweimal nacheinander landeten die „Sandmänner“ auf dem vierten Platz und schrammten nur knapp am Aufstieg vorbei.

Ohne Zweifel tolle Erfolge, doch Gashi reicht es nicht, nur oben mitzumischen. Der letztjährige B-Junioren-Coach plant den ganz großen Coup. „Unser eindeutiges Ziel ist der Regionalliga-Aufstieg“, redet Gashi Klartext: „Im Normalfall machen der Heeslinger SC und wir den Titel unter uns aus.“

Mit Tiefstapelei hat es Gashi also offenbar nicht so. Dabei verließen den JFV altersbedingt etliche Leistungsträger: Ramien Safi zog es zum Oberliga-Absteiger TuS Sulingen, und das Trio Eric Schröder/Alen Suljovic/Mathis Wellmann versucht künftig in der eigenen Ersten in der Regionalliga Nord Fuß zu fassen. „Das sind alles tolle Spieler, die ich natürlich gerne zur Verfügung gehabt hätte“, gibt Gashi unumwunden zu: „Aber dafür rücken auch von den B-Junioren in Elias-Finn Hachmeyer, Moritz Raskopp, Felix Gätjen, Lennart Greifenberg oder David Kinner super Verstärkungen auf. Ich denke, wir können die Abgänge kompensieren.“

Gut möglich – und zudem blieb dem JFV Rehden ein stabiles Gerüst erhalten: Im Tor hat Gashi mit dem bärenstarken Duo Lars Goebel/Muzaffer Gören weiterhin die Qual der Wahl, die beiden Innenverteidiger Hannes Fortkamp sowie Enrico Müller bürgen unverändert für allerhöchste Qualität, und im Mittelfeld dürfte das Gespann Julian Fehse/Rivaldo Brüning wie in der vergangenen Spielzeit geschickt die Fäden ziehen. Allesamt Spieler, an denen Gashi seine helle Freude haben wird. Zumal der Coach die Youngster größtenteils schon unter seinen Fittichen hatte. „Das ist für mich ein riesiger Vorteil. Ich habe mit fast dem gesamten Kader bereits gearbeitet. Die Jungs wissen also, wie ich ticke“, freut sich Gashi wie ein Schneekönig auf die Aufgabe bei den Niedersachsenliga-A-Junioren.

Und geht das „Unternehmen Aufstieg“ auch selbstbewusst an: „Ich traue uns das zu. Jetzt wollen wir am 18. August gegen den Sieger aus Norden und Lohne erst einmal im Pokal die nächste Runde erreichen, ehe wir dann eine Woche später hoffentlich mit einem Sieg in Wunstorf den ersten Schritt in Richtung Regionalliga-Meisterschaft machen.“ Wie gesagt: Tiefstapelei ist nicht die Sache vom ehrgeizigen Drilon Gashi. - drö

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