Sulingen vergisst in Hemmingen das Toreschießen – mit 0:1 in Winterpause

„Ganz, ganz bitter“

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Chris Brüggemann und seine Sulinger Kollegen ließen in Hemmingen zu viele Torchancen liegen.

Sulingen – Das Fazit klang bei Walter Brinkmann und Thorolf Meyer unisono. „Die erste Halbzeit war richtig klasse, wir haben dominiert“, sagte der Chefcoach: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann nicht mehr ganz die Lösungen gefunden.“ Sein Co-Trainer sprach von einem „couragierten, richtig guten Spiel“ im ersten Abschnitt, um dann noch hinzufügen: „Nach der Pause gab es einen kleinen Bruch.“ Und so stand am Ende ein 0:1 (0:1) beim SC Hemmingen-Westerfeld. Die Sulinger rutschten dadurch auf Rang sieben der Fußball-Landesliga ab.

Dabei hatten die Gäste in den Anfangsminuten alles im Griff gehabt – oder wie es Meyer formulierte: „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr.“ In der sechsten Minute kam Pascal Löhmann in aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch sein Schuss wurde noch abgeblockt. Nur zwei Zeigerumdrehungen später tauchte Chris Brüggemann im Strafraum der Gastgeber auf, zögerte jedoch einen Augenblick zu lange, sodass ein Hemminger den Ball noch wegspitzelte. Sulingen hielt das Tempo hoch. Mitte der ersten Halbzeit zog Tim Rieckhof aus 20 Metern ab, doch Hemmingens Torhüter Armin Tvrtkovic bekam noch seine Fingerspitzen an den Ball. Dann hatten die Gäste schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch der Kopfball von Konstantin Meyer (27.) nach einem Eckball krachte gegen den Querbalken. Vier Minuten später überspielte Sönke Bremermann mit einem Pass die komplette Hemmingen-Defensive, Brüggemann lief alleine auf Tvrtkovic zu, allerdings verhinderte der SC-Keeper mit einer starken Fußabwehr das 0:1. „Spätestens da muss eigentlich der Führungstreffer fallen“, seufzte Meyer. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Gastgeber spielten sich über rechts durch, ehe Michael Gerlach zum 1:0 (38.) vollendete. „Ganz, ganz bitter“, meinte Sulingens Co-Trainer: „Da machst du so ein Riesen-Spiel und kriegst dann das 0:1. Einfach mega-bitter, dass die Jungs sich vorher nicht belohnt haben.“

Nach der Pause versuchten die Gäste zwar noch mal alles, verloren allerdings auch den spielerischen Faden. Und so verabschiedeten sich die Sulinger mit einer Niederlage in die Winterpause.  wie

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