Handball-B-Juniorinnen der HSG Barnstorf/Diepholz treten im Länderpokal für den BHV an

Gänsehaut-Stimmung bei Müller-Schwestern

Erfolgreiches Trio: Die Drillinge Nele, Marie und Jane Müller, die zusammen in der B-Jugend des Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz spielen. Nele und Jane durften kürzlich für den Bremer Handballverband in der Vorrunde des Länderpokals in Nettetal am Niederrhein antreten.
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Erfolgreiches Trio: Die Drillinge Nele, Marie und Jane Müller, die zusammen in der B-Jugend des Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz spielen. Nele und Jane durften kürzlich für den Bremer Handballverband in der Vorrunde des Länderpokals in Nettetal am Niederrhein antreten.

Barnstorf - 700 begeisterte Zuschauer schwenken ihre Fahnen und sorgen mit Tröten und Trommeln für ordentlich Stimmung. Ein DJ spielt Musik, und ein Hallensprecher ruft die Namen aller Teilnehmer auf, die einzeln einlaufen.

Nein, es geht nicht um die Handball-Europameisterschaft, sondern um die Vorrunde im Länderpokal der weiblichen Handball-B-Jugend, die kürzlich in Nettetal am Niederrhein ausgetragen wurde. Mittendrin: Jane und Nele Müller von der HSG Barnstorf/Diepholz.

„Das war eine Gänsehaut-Atmosphäre“, beschreibt der stolze Vater Matthias Müller das unvergessliche Wochenende. Seine 15-jährigen Töchter standen im Kader des Landesverbandes Bremen, gehörten zu den Leistungsträgerinnen und waren hinter Pia Franke (TV Oyten) die besten Torschützen des Teams. Während Nele komplett durchspielte und überwiegend auf Rückraummitte eingesetzt wurde, musste Jane hauptsächlich auf der für sie ungewohnten Position am Kreis ran. Später durfte sie auch halblinks im Rückraum und in der Mitte agieren.

Dennoch gab es für die Bremer leider nichts zu holen. Zunächst waren Niedersachsen (24:34/13:16 zur Pause) und Hessen (17:30/7:16) zu stark. Am nächsten Tag lieferten die Hanseatinnen gegen Württemberg ihre beste Turnierleistung ab (22:25/10:12) und verloren danach mit 14:40 (8:21) gegen den überragenden Landesverband Niederrhein. Der Gastgeber und die Hessen qualifizierten sich für die Finalrunde, die bald in Hessen ausgetragen wird.

Für die Müller-Schwestern, die seit einigen Jahren in Kreisauswahlen standen, an Sichtungslehrgängen und am Stützpunkttraining teilnahmen, war das Turnier ein besonderes Ereignis. „Damit schließt sich der Kreis, denn dieser Länderpokal bedeutet das Ende der örtlichen Förderung auf Jugendebene“, erklärt Müller. Jetzt gehe es nur noch national weiter. Wer beim Länderpokal überzeugt hat, erhält einen Brief vom Deutschen Handballbund. „Angesichts der starken Konkurrenz glaube ich nicht, dass wir Post bekommen. Das macht aber nichts“, betont Müller. So können sich die Drillinge Jane, Nele und Marie, die sich erst vor zwei Jahren für den Wechsel vom Feld ins Tor entschied und in Nettetal von der Tribüne aus mitfieberte, auf Schule und Sport konzentrieren. Die Gymnasiastinnen spielen in ihrer Freizeit seit elf Jahren Handball bei der HSG Barnstorf/Diepholz, aktuell in der B-Jugend-Oberliga. Nebenbei spielt das Trio beim BSV Rehden auch noch Fußball. · an

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