Trainer will in Brinkum bleiben, der Verein will es auch / Bender: „Es wird nicht mehr scheitern“

Gabels Ja-Wort ist „nur noch Formsache“

Fühlt sich wohl: Mike Gabel wird in Brinkum bleiben. Foto: jdi

Brinkum – Nein, Langeweile plagt Mike Gabel aktuell überhaupt nicht. Obwohl die Corona-Pandemie auch den Spiel- und Trainingsbetrieb beim Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV unmöglich macht, hat der 38-Jährige reichlich um die Ohren. Zwar nicht mit Fußball, dafür mit Paragrafen und Co. Der BSV-Coach steht vor einem Jobwechsel in die Immobilienbranche, heuert demnächst beim Unternehmen Kensington in Bremen an – und absolviert momentan einen Online-Makler-Kurs, um perfekt auf die neue Aufgabe und die neuen Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Bei seinem liebsten Hobby muss sich Gabel jedoch nicht umstellen. Dass er die Brinkumer – gemeinsam mit seinem Assistenten-Team um Co-Trainer Kevin Artmann – auch in der Saison 2020/21 trainiert, ist so gut wie sicher. Noch nicht zu 100 Prozent, aber etwa zu 99, denn: Beide Seiten wollen und sind sich grundsätzlich einig.

„Ich habe schon früh gesagt, dass ich gerne bleiben möchte. Eigentlich ist es jetzt nur noch Formsache“, meint Gabel. Für das Abschlussgespräch, in dem finale Details geklärt werden sollen, „hatten wir schon einen Termin“, erzählt BSV-Manager Jörg Bender. Doch dann kam Corona. Dennoch ist auch der 60-Jährige davon überzeugt, dass Gabel und sein Team in Brinkum gemeinsam ins zweite Jahr gehen werden: „Mike will, Kevin will, der Verein will, ich will. Es wird, so denke ich, nicht mehr scheitern. Sie machen es so gut, da muss man sich ins Sportliche überhaupt nicht einmischen.“

Mit dem Abschneiden in der aktuellen Saison, die momentan ruht und womöglich nicht mehr weitergeführt werden kann, ist Gabel ziemlich zufrieden: „Wir haben eine positive Entwicklung hingelegt.“ Auch im Verein, der ihm „Platz zum Handeln“ gebe, fühlt er sich prima aufgehoben. Allerdings möchte er den Club „infrastrukturell noch ein bisschen verbessern“, sagt der Coach und meint etwa Trainingsmaterialien, die Ausstattung für die Spieler oder Trainingseinheiten im Sommer auf Naturrasen statt auf Kunstrasen. „Es gibt da so ein paar Kleinigkeiten, die wir noch besser machen können“, sagt Gabel, der aber auch wohlwollend zur Kenntnis genommen hat: „Es bewegt sich schon etwas im Verein, in vielen Bereichen.“  mr

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