Der 19-jährige Jost-Eike Behrens überrascht / Brinkum empfängt Arsten

Gabel lässt den Terrier von der Leine

Entwickelt sich beim Meisterschaftskandidaten Brinkum prima: Jost-Eike Behrens.
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Entwickelt sich beim Meisterschaftskandidaten Brinkum prima: Jost-Eike Behrens.

Brinkum – Er ist quasi der Berti Vogts des Brinkumer SV. „Wie ein kleiner, giftiger Terrier“, adelt Trainer Mike Gabel seinen Nachwuchsspieler Jost-Eike Behrens. Und der gerade mal 19-jährige Fußballer, mit 1,73 Meter übrigens fünf Zentimeter größer als der einstige Weltmeister und „Terrier“ Vogts, zahlt das Vertrauen mit starken Leistungen zurück. So durfte Behrens, der sich in seinem ersten Herrenjahr befindet, in den ersten sechs Partien der Bremen-Liga gleich viermal von Anfang an ran.

Eher ungewöhnlich für einen so jungen Burschen, der gerade von den A-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr in den Herrenbereich gewechselt ist. Doch Gabel ist vom Rechtsverteidiger vollends überzeugt. „Er ist wie ein Schwamm, der alles aufsaugt“, erklärt der 38-Jährige: „Er hat in der Sommervorbereitung noch einmal einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Ich habe selten einen so wissbegierigen Jungen erlebt – er ist hungrig auf Weiterentwicklung. Bessere Voraussetzungen kann sich ein Trainer nicht wünschen. Es macht richtig Spaß, mit ihm zu arbeiten.“

Und die Weiterentwicklung wird auch am Sonntag, wenn die Brinkumer um 14.30 Uhr den Neunten TuS Komet Arsten zum Heimspiel am Kunstrasenplatz empfangen, belohnt. „Die Chancen, dass Jost-Eike übermorgen in der Startelf stehen wird, sind sehr gut“, lässt sich der BSV-Coach, der mit seinem Team aktuell den zweiten Rang belegt, schon mal ein wenig in die Karten schauen: „Das hat er sich durch seine starken Leistungen auch absolut verdient.“

Worte, die Behrens runtergehen müssen wie Öl. „Natürlich ist es schön, das Vertrauen des Trainers zu spüren“, betont der Außenverteidiger, der mit Brinkum so lange wie möglich um die Meisterschaft mitspielen möchte: „Ich fühle mich im Team pudelwohl und hoffe, dass ich auch in Zukunft weitere Spielanteile bekomme.“ Bei der Leistung, die der Werder-Bremen-Fan aktuell abruft, sollte dies das geringste Problem darstellen.

„Klar ist aber auch“, betont Gabel, „dass sich Jost-Eike im Lehrjahr befindet. Er muss sich noch an das hohe Tempo der Bremen-Liga gewöhnen. Auch an der Ballsicherheit kann er noch arbeiten. Doch ich erlaube es ihm, Fehler zu machen. Nur daraus lernt er. Und für sein junges Alter ist er schon sehr, sehr weit.“

So weit sogar, dass Behrens nur noch schwer aus der ersten Elf wegzudenken ist. „Die Einsätze, die er bisher bekommen hat, hat er sich selbst verdient, weil er immer Gas gibt, immer 100 Prozent – immer hart arbeitet“, lobt der Coach.

Personell muss der BSV am Sonntag einige Ausfälle verkraften: Esin Demirkapi, Hyoung-bin Park (beide Adduktorenprobleme), Darko-Ivan Krajina (Erkältung), Yasin Bekjar (Zerrung) und Richard MC Mensah Quarshie (beide Zerrung) sind nicht dabei. jdi

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